Am heutigen Sonntag kann eine Entscheidung im Kampf um den letzten Aufstiegsplatz fallen. Um die Chance zu wahren, ist ein Sieg der Westfalia, die drei Punkte hinter Lotte steht, gegen den FC Gütersloh Pflicht. Gleichzeitig müssen die Herner dem Erzrivalen aus Erkenschwick die Daumen drücken, denn die Spielvereinigung soll die Sportfreunde ins Stolpern bringen.

Westfalia Herne: Daumendrücken für Erkenschwick

"Hals auf Wölpper"

tr
24. Mai 2008, 21:29 Uhr

Am heutigen Sonntag kann eine Entscheidung im Kampf um den letzten Aufstiegsplatz fallen. Um die Chance zu wahren, ist ein Sieg der Westfalia, die drei Punkte hinter Lotte steht, gegen den FC Gütersloh Pflicht. Gleichzeitig müssen die Herner dem Erzrivalen aus Erkenschwick die Daumen drücken, denn die Spielvereinigung soll die Sportfreunde ins Stolpern bringen.

"Ich habe gehört, dass einige Schwicker einen Hals auf Manfred Wölpper haben. Sie sind enttäuscht, weil er gegangen ist, sie aber geblieben sind", überlegt SCW-Coach Frank Schulz. "Deshalb werden sie noch einmal alle Kräfte mobilisieren. Wir haben zwar keinen telefonischen Kontakt nach Lotte, drücken Erkenschwick aber ganz fest die Daumen." Doch der Fußballlehrer ist in Sachen des eigenen Aufstiegs eher skeptisch: "Lotte hat die besseren Möglichkeiten. Es ist für Wölpper ein Muss, in die Regionalliga zu kommen. Aber unsere theoretische Chance wollen wir natürlich nutzen, auch wenn wir unser Ziel bereits erreicht haben. Wenn am Ende mehr dabei herauskommt, ist es eine tolle Sache."

Und der Ex-Profi rührt für das letzte Heimspiel noch einmal eifrig die Werbetrommel: "Sportlich geht kaum mehr. Deshalb hoffe ich, dass die Zuschauer zahlreich kommen, damit unsere fantastische Leistung einen würdigen Rahmen findet." Seine Prognose: "Gütersloh muss punkten, weil sie im Vorstand einige Probleme haben. Spannender geht es jedenfalls kaum."

Autor: tr

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