Sportdirektor Martin Bader vom abstiegsbedrohten 1. FC Nürnberg hat vor dem

Bader: "Die Spieler sind nun an der Reihe"

"Es ist genug gequatscht worden"

sid
06. Mai 2008, 15:59 Uhr

Sportdirektor Martin Bader vom abstiegsbedrohten 1. FC Nürnberg hat vor dem "Endspiel" gegen den MSV Duisburg am Mittwoch die Profis in die Pflicht genommen.

"Es ist genug gequatscht worden. Wir werden alles dafür tun, uns bis zum letzten Spiel am Leben zu erhalten. Aber Durchhalteparolen haben wir schon genug ausgegeben, nun sind die Spieler auf dem Feld an der Reihe", betonte Bader gegenüber der Tageszeitung Die Welt (Mittwochsausgabe).

Zugleich bestätigte der Sportdirektor, dass der DFB-Pokalsieger von 2007 im Falle des Abstiegs den Etat nahezu halbieren müsste: "Natürlich haben wir auch die Lizenzunterlagen für die 2. Liga bei der DFL eingereicht. Sollten wir absteigen, wird sich unser Etat von aktuell rund 45 Millionen Euro auf 23 Millionen Euro reduzieren, davon wird etwa die Hälfte für den Profikader ausgegeben werden können."

Man werde versuchen, so viele Spieler wie möglich zu halten, allerdings sei klar, dass man dann auch einige abgeben müsste. "Mir liegen allerdings noch keine Angebote von anderen Vereinen für einen unserer Spieler vor", erklärte Bader weiter.

Autor: sid

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