Mit einer Wutrede wie einst Giovanni Trapattoni hat der umstrittene Trainer Thomas Doll von Borussia Dortmund seinem Unmut über die Berichterstattung in den Medien in den vergangenen Tagen Luft gemacht.

Verärgerter BVB-Coach Doll beschimpft Medien

Wutrede wie einst Trapattoni

sid
23. April 2008, 13:14 Uhr

Mit einer Wutrede wie einst Giovanni Trapattoni hat der umstrittene Trainer Thomas Doll von Borussia Dortmund seinem Unmut über die Berichterstattung in den Medien in den vergangenen Tagen Luft gemacht.

"Noch vor 13 Monaten lag hier alles am Boden. Jetzt ist der Europapokal erreicht und dennoch wird alles schlecht gemacht", schimpfte der 42-Jährige in ungewohnter Lautstärke bei der Pressekonfenrenz am Mittwoch.

Besonders die Spekulationen um einen neuen Torhüter und die Trainerdiskussion, bei der am vergangenen Samstag, unmittelbar vor dem Pokalfinale gegen Bayern München (1:2 n. V.), von einem TV-Nachrichtensender Jürgen Klopp als desgnierter Nachfolger verkündet worden war, brachte Doll auf die Palme: "Das ist einfach respektlos." In diesem Zusammenhang war anderweitig auch der Name des Rostockers Frank Pagelsdorf ins Gespräch gebracht worden.

Auch die Spekulationen um Aufstellungen und Zukunft einiger Spieler stellte der BVB-Coach an den Pranger. "Spieler, die von den Zeitungen bereits aus dem Verein geschrieben werden, sollen am Freitag bei Eintracht Frankfurt für den Verein die Knochen hinhalten. Da lach' ich mir den Arsch ab", wetterte Doll. Wenn man den Trainer weghaben und die Mannschaft austauschen wolle, solle man nicht glauben, dass sich dadurch sofort etwas ändere.

Autor: sid

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