Gipfeltreffen in der Bezirskliga 4. TuS Helene Essen gegen TC Freisenbruch, Erster gegen Zweiter - mehr Spitzenspiel geht nicht. Dazu herrliches Frühlingswetter, sattgrüner Rasen und ein

TuS Helene Essen - TC Freisenbruch 0:0 (Ortstermin)

Ingenhag gratuliert zum Aufstieg

Aaron Knopp
20. April 2008, 20:36 Uhr

Gipfeltreffen in der Bezirskliga 4. TuS Helene Essen gegen TC Freisenbruch, Erster gegen Zweiter - mehr Spitzenspiel geht nicht. Dazu herrliches Frühlingswetter, sattgrüner Rasen und ein "kühles Blondes" in der Hand - Fußballherz, was willst Du mehr? Nun ja, Strafraumszenen und Tore sind eben doch das Salz in der Sportsuppe. So fiel die Bilanz des Topspiels trotz toller Bedingungen recht mau aus.[i]Ein Ortstermin.[/i]

Die Gäste hätten sich mit einem Sieg noch die theoretische Aufstiegschance erhalten können und wären für eine ordentliche Vorstellung in der 90. Minute sogar noch fast mit dem möglichen Siegtreffer belohnt worden, doch Sven Boltz traf mit einem Freistoß-Hammer nur die Latte. Zuvor ließen die beiden Teams mit kleinen technischen Kabinettstückchen und schnellen Kombinationen zwar immer wieder ihre Klasse aufblitzen, letztlich kamen die Angriffsbemühungen aber nicht über gute Ansätze hinaus - am "Sechzehner" war zumeist Schluss.

TC-Coach Friedhelm Ingenhag konnte dem am Ende leistungsgerechten 0:0 trotzdem etwas abgewinnen: "Wenn man unsere personelle Situation sieht, kann man schon zufrieden sein. Schließlich haben wir mit drei angeschlagenen Leuten gespielt." Zur Halbzeit musste zu allem Überfluss auch noch Goalgetter Andreas Budau passen, fortan herrschte endgültig Flaute im Gäste-Sturm. "Keine Frage, Helene war das spielerisch bessere Team. Doch wir haben hinten ganz ordentlich gestanden, es nur versäumt, vielleicht den einen entscheidenden Konter zu setzen."

Die ganz großen Gefühle kamen bei Ingenhag jedoch gar nicht erst auf. "Mit einem Sieg hätten wir Schönebeck vielleicht noch etwas Angst bereiten können, aber für uns geht nichts mehr. Helene ist in diesem Jahr einfach eine halbe Nummer besser als der Rest der Liga, ich habe Oliver Vössing gerade schon zum Aufstieg gratuliert."

Der TuS-Trainer verwehrte sich jedoch den Glückwünschen: "Es sind noch fünf Spiele und nur sechs Punkte, da ist noch nichts durch. Vielleicht wollen die anderen uns nur ein bisschen in Sicherheit wiegen." Ein kleines Lächeln huschte dann aber doch über das Gesicht des 42-Jährigen, der schließlich gestand: "Wir spielen jetzt eigentlich nur noch gegen Teams, die unten in der Tabelle stehen, das sollte eigentlich machbar sein. Aber wer weiß, wenn die sich nur hinten reinstellen wird auch das noch schwer genug."

Autor: Aaron Knopp

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