Nach drei Liga-Siegen in Serie ist es ungewohnt ruhig im königsblauen Umfeld. Auch der

Ob ich verroste und verkalke: Der S04-Fanblog

Stell mal Spielfreude auf!

27. März 2008, 13:44 Uhr

Nach drei Liga-Siegen in Serie ist es ungewohnt ruhig im königsblauen Umfeld. Auch der "Streitfall" würde sich von allein regeln, mutmaßte der RevierSport am letzten Sonntag. Doch denkste: Albert Streit saß trotz größter Personalmisere im Mittelfeld gegen Hertha 90 Minuten lang auf der Bank. Dieses Schicksal trifft den ehemaligen Frankfurter wohl auch gegen den Karlsruher SC, denn Mirko Slomka verzichtet konsequent auf die Dienste der Schalker Neuverpflichtungen.

Der Übungsleiter nannte im Fall von Offensivmann Streit auch die Gründe und monierte mangelnden Einsatz im Training. Solange Schalke irgendwie gewinnt, wird Slomka aller Kritik zum Trotz wohl bei seiner Linie bleiben, die sich vor allem an den Personalien Sanchez und Streit festmachen lässt. Wenig Risiko, kaum Kreativität – wenn wir so auch beim KSC punkten, dürfen wir Fans uns wohl auf weitere acht Bundesligaspiele zum Wegschauen "freuen".

Ich bin aber skeptisch, dass das, was gegen Bielefeld, Duisburg und Hertha funktioniert hat, auch am Samstag gegen die Badener Früchte trägt. Die Formel "Dusel statt Dominanz" kann ja ab und an mal aufgehen, aber sie führt sicher nicht erneut auf Platz zwei. Darum mein Appell an Mirko Slomka: Stell mal Spielfreude auf! Oder wechsel sie wenigstens ein bisschen früher als zuletzt ein, denn im Wildpark gilt es besonders in Hälfte zwei, hellwach zu sein.
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Noch zu Zweitliga-Zeiten kam der kleine Elmar irgendwie auf die abenteuerliche Idee, sich mit ganzem Herzen dem FC Schalke 04 zu verschreiben. Dass der "geilste Klub der Welt" ihm in den folgenden Jahren neben einiger Freude auch unendlich viel Leid bescheren sollte, war ihm damals noch nicht klar. Nun versucht er sein königsblaues Gefühlschaos in seiner wöchentlichen Fan-Kolumne so gut es geht zu ordnen.[/infobox]
Dort empfängt uns die nach dem FC Bayern beste Mannschaft der zweiten 45 Minuten. In dieser Statistik rangiert die Mannschaft der Knappen nur auf Rang neun. Zwar sind wir Schalker klarer Spitzenreiter in der Tabelle der 1. Halbzeit – doch dass man sich dafür eben nichts kaufen kann, haben wir Fans in dieser Saison ja schon oft genug erlebt. Damit die Revanche gegen den Aufsteiger klappt, also nach einer möglichen Führung bitte nicht wieder einen Gang zurück in den "Verwalten"-Modus schalten.

Es gibt mindestens 04 Gründe, warum Schalke den Tabellenneunten bezwingen sollte. Ein Sieg beim Sportclub würde zum ersten Mal in dieser Spielzeit vier "Dreier" in Serie bedeuten. Schaut man auf das Programm der Konkurrenz, ist ein Erfolg in Karlsruhe eigentlich sowieso Pflicht. Auch im Hinblick auf den Champions League-Dienstag täte unserer Truppe ein bisschen Selbstvertrauen gut. Und Wolf-Dieter Poschmanns Fragen im Aktuellen Sportstudio, wo Slomka am Samstag zu Gast ist, fallen sicher viel angenehmer aus.

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