Man bekommt so langsam das Gefühl, die Fans von Fortuna Düsseldorf dürfen den Schlager „Oh, wie ist das schön“ fest in ihr Repertoire aufnehmen. Am gestrigen Samstagnachmittag schallte der Gesang wie schon beim Stadtwerke Düsseldorf-Wintercup mal wieder durch die LTU-arena. Und zwar zehn Minuten vor dem Spielende, als der 2:0 (1:0)-Erfolg gegen den Wuppertaler SV Borussia bereits in trockenen Tüchern war.

Düsseldorf – WSV Borussia 2:0 (1:0)

„Mannschaft war blockiert“

Christian Krumm/Kai Griepenkerl
17. Februar 2008, 18:49 Uhr

Man bekommt so langsam das Gefühl, die Fans von Fortuna Düsseldorf dürfen den Schlager „Oh, wie ist das schön“ fest in ihr Repertoire aufnehmen. Am gestrigen Samstagnachmittag schallte der Gesang wie schon beim Stadtwerke Düsseldorf-Wintercup mal wieder durch die LTU-arena. Und zwar zehn Minuten vor dem Spielende, als der 2:0 (1:0)-Erfolg gegen den Wuppertaler SV Borussia bereits in trockenen Tüchern war.

[box_rsprint]„Das war für uns ein guter Beginn, über den wir uns richtig freuen“, strahlte der erkältete Fortuna-Coach Norbert Meier, der in seinem ersten Regionalliga-Match auf
der Düsseldorfer Bank sofort einen Dreier seines Teams feiern durfte. „Ich bin mit der Leistungsbereitschaft meiner Jungs voll zufrieden.“

Das konnte sein Gegenüber Wolfgang Frank nicht sein, vor allem das Mittelfeld zeigte sich ohne die gesperrten Mike Rietpietsch und Manuel Bölstler in einem ganz schwachen Zustand. „Dabei haben wir in der Woche richtig gut trainiert“, verstand Frank den Auftritt seiner Truppe nicht. „Meine Mannschaft war blockiert. Das sollte als Tabellenführer eigentlich nicht sein.“

Auch wenn der WSV trotz der Niederlage an der Spitze bleibt, taten die Treffer von Oliver Hampel (11.) und Axel Lawarée (62.) der Wuppertaler Seele weh. „Es wird noch weitere Matches geben, in denen wir so massiv attackiert werden. Dann müssen wir uns aber anders verhalten“, analysierte der Neu-Trainer der Bergischen. „Wir sind auf jeden Fall deutlich besser, als wir es in diesen 90 Minuten gezeigt haben.“

Die in der Hinserie so gelobte Offensive der Wuppertaler blieb gestern weitestgehend blass. Meier relativierte: „Der WSV ist zu jedem Zeitpunkt gefährlich. Gegen diese Stürmer muss man höllisch aufpassen.“

Die Fortuna rückte mit diesem Sieg auf einen Aufstiegsplatz und untermauerte die Ambitionen, in die Zweite Bundesliga zurückzukehren. „Aber in der nächsten Woche auf Platz elf in Bremen sieht es schon wieder ganz anders aus“, trat Meier erneut auf die Euphorie-Bremse, schob aber schließlich nach: „Dieser Dreier wird uns hoffentlich noch mehr Selbstvertrauen
geben.“

Autor: Christian Krumm/Kai Griepenkerl

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