Bis jetzt ist er eine Option, aber eine, über die Thomas Doll intensiv nachdenkt. „Ich werde genau beobachten, wie die Woche für ihn weiter verläuft und dann darüber entscheiden, ob er in Nürnberg von Anfang an auflaufen wird“, ist der Dortmunder Übungsleiter durchaus zufrieden mit den Fortschritten von Sebastian Kehl.

BVB: Noch keine Vertragsverhandlungen: „Kopf war dafür nicht frei“

Sebastian Kehl vor Doppel-Comeback

rk
24. November 2007, 09:17 Uhr

Bis jetzt ist er eine Option, aber eine, über die Thomas Doll intensiv nachdenkt. „Ich werde genau beobachten, wie die Woche für ihn weiter verläuft und dann darüber entscheiden, ob er in Nürnberg von Anfang an auflaufen wird“, ist der Dortmunder Übungsleiter durchaus zufrieden mit den Fortschritten von Sebastian Kehl.

Selbst wenn er einräumt, „er hat zuletzt zwei Meisterschaftsspiele bei den Amateuren bestritten. Das war schön für ihn, weil er dadurch Wettkampfpraxis sammeln konnte, dafür waren in den letzten zwei, drei Tagen verständlicherweise seine Beine etwas schwer.“

Die stören den WM-Dritten von 2006 jedoch nicht sonderlich: „Die Begegnungen waren wichtig für mich und haben natürlich Spaß gemacht, zumal wir beide Partien gewonnen haben. Von der Belastung her fühle ich mich gut.“ Die Chancen für das langersehnte Bundesliga-Comeback stehen also sehr gut, selbst wenn er sich noch etwas zurückhält: „Es ist noch zu früh zu sagen, dass ich der Mannschaft weiterhelfen kann. Mal schauen, was der Trainer plant."

Genau das richtige Stichwort für ein anderes Thema, das in diesen Tagen ebenfalls angegangen werden soll: Wie stellt sich der Mittelfeldspieler seine persönliche Zukunft vor: Weiterhin beim BVB oder in der Fremde? „Ich habe zuletzt andere Bereiche in meinem Leben zu klären gehabt. Das hieß vor allem, fit werden.“

Gespräche über eine Verlängerung seines Engagements bei den Schwarz-Gelben haben nach seiner Aussage noch nicht stattgefunden: „Ich hatte den Kopf mit meiner Genesung voll genug. Der Verein hat dafür lobenswerterweise Verständnis gehabt.“ Sollte in drei Tagen von Thomas Doll die „Sechser-Option“ Sebastian Kehl gezogen werden, wird der ehemalige Freiburger jedoch nicht drum herum kommen, sich mit den Verantwortlichen an einen Tisch zu setzen.

Autor: rk

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