Zielgerichtetes Arbeiten ist bis Sonntag, 21. Oktober angesagt. Dann, ab 15 Uhr, gastiert der VfB Speldorf bei der Zweitvertretung des MSV Duisburg.

Speldorf: Das MSV-Spiel wird richtungsweisend

Jansen freut sich für Blum

og
20. Oktober 2007, 09:53 Uhr

Zielgerichtetes Arbeiten ist bis Sonntag, 21. Oktober angesagt. Dann, ab 15 Uhr, gastiert der VfB Speldorf bei der Zweitvertretung des MSV Duisburg. "Das ist ein wirklich richtungsweisendes Match für uns", legt sich Stefan Jansen, Coach der Mülheimer, ausdrücklich fest. Seine Prognose lässt nichts zu wünschen übrig: "Holen wir bei den Zebras nichts, kriegen wir bis Weihnachten doch Probleme, dann zockeln wir hinterher. Nehmen wir am Sonntag etwas mit, sind wir wieder richtig im Rennen."

Deshalb nahm der Ex-Schalker auch den Test-Auftritt gegen Union 09 Mülheim mit Argusaugen unter die Lupe: 6:1 - Tore für den VfB: Marco Ferreira (2), Birkan Yilmaz (2), Christof Ulrich, Dino Degenhard. "Das war sehr in Ordnung", lobt Jansen bereitwillig, "wir waren nun einmal der klassenhöhere Club, das wurde deutlich zum Ausdruck gebracht, genau das hatte sich die Truppe auch vorgenommen." Das Resultat war wichtig, der Beweis waren zwei Treffer auch noch in der Schlussphase, man blieb am Ball, die 90 Minuten wurden nicht nur abgefrühstückt.

Mit Begeisterung nahm Jansen auch den Sieg des Niederrheins beim Länderpokal zur Kenntnis. Kein Wunder, mit Michael Blum hatte Speldorf ein prima glühendes Eisen im Feuer. "Wir freuen uns alle für Michael, er hat sich das absolut verdient. Das ist super für ihn persönlich, aber auch wirklich überragend für uns." Dass sich Blum mit seinen gerade einmal 18 Jahren so am Nordrhein etablieren konnte, "überrascht micht nicht wirklich. Wir wussten doch vorher, was er kann."

Dasst der Youngster auf dem Boden bleibt, daran zweifelt Jansen nicht. "Er ist nicht der typische 18-Jährige, er hat schon länger eine feste Freundin, macht gerade auch eine dreijährige Ausbildung." Beim Club-Sponsor Telba, so dass man auch Konkurrenz-Versuch, den Akteur, der vor der Spielzeit aus der RWE-U19 kam, vielleicht abwerben zu wollen, nicht unbedingt schlechte Karten hat. Jansen: "Wir bleiben ganz entspannt, Michael erhält auch weiter die Zeit, sich vernünftig zu entwickeln." Dort wird kein Druck ausgeübt, für die 90 Minuten in Duisburg am Sonntag ist weitaus mehr Blutdrucksteigerung zu erwarten.

Autor: og

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