Die Sportfreunde kommen weiterhin nicht zur Ruhe. Nachdem der bisherige Erste Vorsitzende Rainer Schmitt, wie bereits spekuliert, seinen Rücktritt eingereicht hat, ist auch die Suspendierung des langjährigen Cheftrainers Oliver Ruhnert weiterhin ein Thema rund um das Schleddestadion.
Der Grund: Ruhnert sieht durch die Aussagen des Sportlichen Leiters Harald Hövel seinen Ruf gefährdet, wie sein juristischer Vertreter Tobias Sander, renommierter Jurist des Sport- und Arbeitsrechts, auf Nachfrage bestätigt:

Oestrich-Iserlohn: Ruhnert schaltet Anwalt ein

Juristische Post an Hövel

19. Oktober 2007, 20:36 Uhr

Die Sportfreunde kommen weiterhin nicht zur Ruhe. Nachdem der bisherige Erste Vorsitzende Rainer Schmitt, wie bereits spekuliert, seinen Rücktritt eingereicht hat, ist auch die Suspendierung des langjährigen Cheftrainers Oliver Ruhnert weiterhin ein Thema rund um das Schleddestadion.
Der Grund: Ruhnert sieht durch die Aussagen des Sportlichen Leiters Harald Hövel seinen Ruf gefährdet, wie sein juristischer Vertreter Tobias Sander, renommierter Jurist des Sport- und Arbeitsrechts, auf Nachfrage bestätigt:

"Die Abmahnung und Freistellung wird mit öffentlichen Aussagen meines Klienten begründet, die er Anfang des Monats getätigt hat. Doch darüber hinaus wird in der Öffentlichkeit suggeriert, dass das nur der Tropfen war, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Nur dass in diesem Aspekt von Herrn Hövel keine Fakten genannt werden. Diese beiden Punkte muss man auseinanderhalten."

Als Reaktion darauf wird Sander, der auch als Spielerberater tätig ist, Oestrichs Sportlichem Leiter juristische Post zukommen lassen: "Was dort in der Öffentlichkeit gekocht wird, ist doch nur heiße Luft. Es kann schließlich nicht sein, dass man Ruhnerts Namen kaputt macht. Herr Hövel muss jetzt einmal deutlich Stellung beziehen."

Doch das ist nicht das einzige Ziel, das der 29-jährige Jurist verfolgt: "Oliver Ruhnert würde seine Arbeit bei Oestrich-Iserlohn sehr gerne fortsetzen, deshalb werden wir darauf hin arbeiten, dass die Beurlaubung zurückgenommen wird." Die Chancen dafür sieht Sander durchaus gegeben: "Juristisch ist das zu 100 Prozent möglich. Die Frage ist, ob man das auch vor Gericht durchsetzen muss. Der Verein ist jetzt an der Reihe. Dort müssen sich einige Personen fragen, ob es wirklich förderlich ist, wenn alles nach außen getragen wird und man immer wieder Fässer aufmacht." Der betroffene Harald Hövel wollte sich zu den Vorwürfen nicht äußern: "Das ist mir nicht bekannt."

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