Auch wenn der sportliche Aspekt an diesem Abend eher nebensächlich war, so waren die Eindrücke aus dem Benefizspiel zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg eindeutig: Der Club sucht weiter nach seiner herausragenden Form aus der vergangenen Saison. Auch beim fränkischen Rivalen konnte der Bundesligist den Negativtrend nicht stoppen.

Fürth stürzt Nürnberg tiefer in die Krise

"Es ist eine unheimlich große Verunsicherung da"

sid
10. Oktober 2007, 22:09 Uhr

Auch wenn der sportliche Aspekt an diesem Abend eher nebensächlich war, so waren die Eindrücke aus dem Benefizspiel zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg eindeutig: Der Club sucht weiter nach seiner herausragenden Form aus der vergangenen Saison. Auch beim fränkischen Rivalen konnte der Bundesligist den Negativtrend nicht stoppen.

Der DFB-Pokalsieger verlor ein Benefizspiel zugunsten einer Kinderkrebs-Stiftung beim Zweitligisten 1:3 (0:3) und konnte nach zuletzt sieben Spielen in Folge ohne Sieg in der Bundesliga auch im Derby kein Selbstvertrauen tanken.

Die Tore für den Tabellen-Sechsten der 2. Liga erzielten Stefan Maierhofer (3.), Juri Judt (11.) und Martin Lanig (32.). Chhunli Pagenburg (86.) gelang vor 5200 Zuschauern im Fürther Playmobil-Stadion nur noch der Ehrentreffer für den Club, der auf zahlreiche angeschlagene Stammspieler verzichten musste.

"Es ist eine unheimlich große Verunsicherung da. So können wir nicht in einem Derby auftreten. Wir agieren momentan nicht als Team, das müssen wir schnellstens abstellen", sagte Club-Sportdirektor Martin Bader im DSF: "Wenn der eine oder andere Verletzte nicht pünktlich zurückkommt, werden wir in der Winterpause nachbessern, um neue Reizpunkte zu setzen."
Für die Madeleine Schickedanz KinderKrebs-Stiftung wurden am Mittwochabend insgesamt 100.000 Euro eingespielt.

Autor: sid

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