Nach dem turbulenten Kartenfestival in Velbert (RS berichtete) steht für den VfB Homberg am heutigen Sonntag der nächste Kampf auf dem Plan. Denn im Derby gegen Speldorf müssen die Duisburger ihre schlechte Heimbilanz korrigieren.

VfB Homberg: Eine Reise zurück und nach Mallorca

Bungart: "Erfolg muss ruhen"

tr
15. September 2007, 20:17 Uhr

Nach dem turbulenten Kartenfestival in Velbert (RS berichtete) steht für den VfB Homberg am heutigen Sonntag der nächste Kampf auf dem Plan. Denn im Derby gegen Speldorf müssen die Duisburger ihre schlechte Heimbilanz korrigieren. "Wir haben zwei Mal in Folge vor unseren Fans verloren und uns damit selbst unter Druck gesetzt", kommt für Kapitän Christian Hinz außer einem Dreier nichts in Frage.

Doch der jüngste Erfolg der Mülheimer über TuRU Düsseldorf hat auch die Homberger aufhorchen lassen. "Der VfB ist nicht so schlecht wie es die Tabelle aussagt", ist sich Hinz, der bereits wieder am Mittwoch im Kreispokal beim B-Ligisten Rot-Weiß Moers ran muss, sicher. "Die sind sehr unbequem, können jeden Gegner schlagen. Aber wir sind auch nicht schlecht." Das sieht der Sportliche Leiter Rainer Vervölgyi ähnlich: "Unsere sportliche Situation ist sehr schwierig und nicht so wie wir sie uns vorgestellt haben. Aber unser Trainer Michael Boris hat nichts verkehrt gemacht, denn die Mannschaft präsentiert sich ordentlich. Gegen Speldorf müssen wir nun etwas Zählbares holen."

Für Hombergs "Boss" Thomas Bungart ist der Schlager auch eine Reise in die Vergangenheit. Denn zu Speldorfs Coach Stefan Janßen hat er einen ganz engen Draht: "Ich habe mit seinem Bruder Volker in Meiderich zusammengespielt und sein Vater Wolfgang war mal mein Trainer", schwelgt der "Chef" in Erinnerungen. "Ich freue mich für Stefan, wenn er gewinnt, aber sein Erfolg muss jetzt eine Woche ruhen." Dabei sind die Treffen mit den Mülheimern in Bungarts Augen "immer besonders schön", denn "wir haben zu Hause immer gewonnen, dort aber auch immer verloren. Die heimischen Fans könne sich freuen. Da wir zu Hause spielen, ist doch alles klar."

Coach Michael Boris stehen dafür auch wieder die beiden Rekonvaleszenten Sebastian Radtke und Sascha Neue zur Verfügung. Doch es gibt einen weiteren Anreiz für den Dreier: Bungart will sich nach den 90 Minuten zusammen mit Vervölgyi schon einmal "warm trinken", denn am Montag steht die Mannschafts-Abschlussfahrt mit den "Alten Herren" nach Mallorca an.

Autor: tr

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren