Am 32. Spieltag der Oberliga Niederrhein empfing der VfB Homberg den 1. FC Bocholt. Beide Teams stehen in der Tabelle weit oben. Ein Verfolger-Duell.

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Nullnummer im Verfolger-Duell

Kenny Vieten
04. Mai 2017, 23:00 Uhr
Foto: Ute Grabriel

Foto: Ute Grabriel

Am 32. Spieltag der Oberliga Niederrhein empfing der VfB Homberg den 1. FC Bocholt. Beide Teams stehen in der Tabelle weit oben. Ein Verfolger-Duell.

Wer aber deswegen nun auf ein Torspektakel gehofft hatte, wurde bitter enttäuscht. Denn das Spiel zwischen dem Dritten und dem Fünften der Ligaendete 0:0. Beide Mannschaften standen defensiv sehr gut und ließen nur wenige Chancen zu. Allerdings verliefen aufgrund der starken Defensivarbeit beider Truppen, viele Angriffe im Sande.

Nichtsdestotrotz war es ein qualitativ gutes Oberligaspiel. Der Gästetrainer Manuel Jara sah die Gastgeber ein Stück besser: "Beide Teams haben sich einige Chancen erspielt. Insgesamt kann man sagen, dass wir über den einen Punkt glücklich sind. Homberg hat schnell und aggressiv nach vorne gespielt. Sie haben auch überwiegend das Spiel gemacht. Vor allem in den letzten 2zwanzig Minuten haben sie noch einige Möglichkeiten gehabt den Sack hier zu zumachen. Ich denke wir können mit dem torlosen Remis zufrieden sein."

Einen Grund dafür, warum sein Team nicht so aufspielen konnte wie gewohnt, nannte Jara auch: "Wir haben einige Spieler von uns in die Zweite geschickt, um die Reserve zu unterstützen. Das soll auch keine Ausrede sein. Wir haben dennoch zu null gespielt, worüber wir glücklich sind."

Hombergs Trainer Stefan Janßen war über den Ausgang und den Verlauf der Partie sehr erfreut: "Wenn der Tabellendritte sagt, dass er gegen uns mit einem Punkt zufrieden ist, dann ist das in meinen Augen ein großes Kompliment. Dennoch war es für uns ein sehr schweres Spiel. Bocholt hat in der Defensive gut die Lücken geschlossen und uns nur wenig Platz geboten. Aber auch wir standen hinten sehr gut."

Dennoch bleibt auch für ihn ein kleiner Wermutstropfen: "Es hat uns einfach das Glück gefehlt, auch mal einen Lucky Punch zu setzen. Bei einer Chance tritt unser Spieler über den Ball, bei einer anderen fehlen ihm zehn Zentimeter, um den Ball reinzumachen."

Im Endeffekt können aber auch die Homberger mit dem Ergebnis zufrieden sein, wie Janßen feststellt: "Wir haben ordentlich gespielt und uns den Punkt redlich verdient. Natürlich hätten wir gerne gewonnen, so wie im Hinspiel. Aber auch mit dem Remis können wir alle glücklich nach Hause fahren."

Autor: Kenny Vieten

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