Beim Wuppertaler SV haben die Planungen für die kommenden Saison schon längst begonnen.

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Der Sportvorstand bezieht Stellung zur Fan-Kritik

Krystian Wozniak
02. Mai 2017, 12:13 Uhr
Foto: Stefan Rittershaus

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Beim Wuppertaler SV haben die Planungen für die kommenden Saison schon längst begonnen.

"Wir haben aktuell 20 Spieler unter Vertrag", berichtet Manuel Bölstler. Das heißt aber nicht, wie der Sportvorstand betont, dass auch alle 20 Mann in der Saison 2017/18 das Trikot des Wuppertaler SV tragen werden. "Wir haben zuletzt genau hingeguckt, wer Gas gibt und wer sich nicht zerreißt", sagt Bölstler.

Inklusive des Ausscheidens im Niederrheinpokal gegen Rot-Weiss Essen hagelte es für die Mannschaft von Trainer Stefan Vollmerhausen sieben Pflichtspiel-Niederlagen in Serie. "Letztendlich muss man sagen, dass das RWE-Spiel ein Knacks war, von dem sich die Jungs nicht erholen konnten. Auch wenn diese Niederlage besonders weh getan hat, sage ich, dass es nicht sein kann, dass wir sechs Regionalligaspiele in Folge verlieren. Das darf einfach nicht passieren", erklärt der 34-Jährige.

Nach der jüngsten 0:1-Niederlage gegen die TSG Sprockhövel wurde die Wuppertaler Mannschaft das erste Mal in dieser Saison lautstark ausgepfiffen. Die Spieler mussten sich von wenigen Fans unschöne Dinge anhören. Obwohl der WSV als Aufsteiger mit 40 Punkten un dem Pokal-Halbfinale auf eine gute Spielzeit zurückblicken kann, wird der Ärger im Umfeld größer. Für Bölstler unverständlich: "Jeder hat das Recht Kritik, Unmut zu äußern. Alles okay. Keiner ist bei uns mit dieser Negativserie zufrieden. Aber ich kann es nicht verstehen, dass die Jungs so ausgepfiffen werden. Vor wenigen Wochen beim 1:0-Sieg gegen Borussia Dortmund II wurden die Spieler fast auf Händen getragen und jetzt? Es ist nicht alles schlecht. Das lasse ich nicht gelten", erzählt Bölstler und ergänzt: "Wir haben eine sehr junge Mannschaft, für die sind solche Pfiffe sicherlich doppelt schwer zu ertragen. Da saßen nach dem Sporckhövel-Spiel einige Jungs in der Kabine mit Tränen in den Augen. Damit ist keinem, dem es um das Wohlergehen des Wuppertaler SV geht, geholfen."

Für die letzten drei Saisonspiele gegen Wiedenbrück, Bonn und Mönchengladbach verlangt Bölstler Punkte. Und: Eine Annäherung der Fans mit der Mannschaft. "Wir wollen gemeinsam mit den Fans positiv in die neue Saison gehen."

Autor: Krystian Wozniak

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