Rot-Weiß Oberhausen reitet in der Regionalliga West auf einer großer Erfolgswelle. Der 3:1 (1:1)-Sieg gegen den SC Wiedenbrück war der sechste Dreier in Serie.

RL West

RWO bleibt das Team der Stunde

Timotheus Eimert
08. April 2017, 17:37 Uhr
Foto: Micha Korb

Foto: Micha Korb

Rot-Weiß Oberhausen reitet in der Regionalliga West auf einer großer Erfolgswelle. Der 3:1 (1:1)-Sieg gegen den SC Wiedenbrück war der sechste Dreier in Serie.

Nach 90 Minuten stand es fest. RWO bleibt im Jahr 2017 weiterhin ohne Punktverlust. Netterweise kam sogar die Sonne raus und vergoldete den Nachmittag. RWO setzte sich in einer letztlich souverän geführten Partie 3:1 (1:1) gegen den SC Wiedenbrück durch. Dabei zeigte die Mannschaft von Trainer Mike Terranova vor allem im zweiten Durchgang eine Leistung, die einer Spitzenmannschaft der Liga würdig war. Der sechste Sieg in Serie war völlig verdient. Dabei hatte es in der ersten Halbzeit nicht nach einem Sieg für die Kleeblätter ausgesehen.

Zu unkonzentriert begann die Terranova-Elf. Die Gäste aus Wiedenbrück wurden vor allem durch Standards gefährlich. Schon nach sechs Minuten konnte [person=4609]Robin Twyrdy [/person]nach einem Eckball das 1:0 für den SCW markieren. Davon erholte sich RWO lange nicht, einfache Ballverluste in der Vorwärtsbewegung und Fehlpässe waren die Folge.

Zuhause ist es wichtig, dass wir unsere Spiele gewinnen und das haben wir gemacht
Mike Terranova (Rot-Weiß Oberhausen)

Erst nach 30 Minuten wurden die Kleeblätter wieder zwingender in ihren Möglichkeiten. In der 35. Minute hatte zunächst [person=3539]Patrick Bauder[/person] den Ausgleich auf dem Fuß, doch der 27-Jährige Mittelfeldspieler traf auf Höhe des Elfmeterpunktes den Ball nicht richtig. Drei Minuten später war es dann aber soweit: [person=9112]Arnold Budimbu[/person] kam nach einem Konter auf der rechten Seite an den Ball und drang in den Strafraum ein. [person=3447]Marcel Hölscher[/person] konnte Budimbus ersten Schuss zwar abwehren, doch im Nachschuss hatte der SCW-Torwart keine Chance. Somit gingen die Mannschaften mit einem gerechten 1:1-Unentschieden in die Halbzeit. RWO-Trainer Mike Terranova zog nach der ersten Halbzeit folgendes Fazit: „Wir haben uns am Anfang sehr schwer getan. Wir sind erst nach dem Gegentor so richtig wach geworden. Danach sind wir jedoch gut zurück gekommen.“

Nach der Pause war RWO sofort spielbestimmend und drängte auf die Führung. Dennoch dauerte es bis zur 72. Minute, ehe [person=2317]Simon Engelmann[/person] mit einem Sonntagsschuss das 2:1 für seine Mannschaft erzielen konnte. Nach einem Eckball kam er im Rückraum an den Ball und nahm ihn volley. Der Ball schlug im Winkel ein. Marcel Hölscher war ohne Chance. Danach hatte RWO einige Kontergelegenheiten, die aber alle ungenutzt blieben. Erst in der 90. Minute konnte der eingewechselte [person=10147]Raphael Steinmetz[/person] das entscheidende 3:1 erzielen.

Terranova zeigt sich nach dem Spiel mehr als glücklich über den Erfolg: „Mit dem sechsten Sieg in Folge bin ich natürlich sehr zufrieden. Zuhause ist es wichtig, dass wir unsere Spiele gewinnen und das haben wir gemacht. Ich denke, dass ich die Mannschaft gut eingestellt habe, auch wenn wir in Rückstand geraten sind. Am Ende haben wir das Spiel verdient gewonnen.“

Sein Gegenüber, Wiedenbrücks Trainer Alfons Beckstedde, zog nach dem Spiel folgendes Fazit: „Wir sind sehr gut in die Partie gekommen. Bereits nach sechs Minuten sind wir in Führung gegangen. Das hat uns Sicherheit gegeben. Den Ausgleich bekommen wir nach schnellem Umschaltspiel von RWO. Nach der Halbzeit hat der Gegner das Tempo erhöht und war spielbestimmend. Es war nur eine Frage der Zeit, wann das 2:1 fällt. Der Sieg für Oberhausen geht in Ordnung.“

Autor: Timotheus Eimert

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