Sportlich lief es für Ex-Profi Sascha Kirschstein alles andere als rund am Wochenende. Mit 1:4 kam sein Team Rot Weiss Ahlen gegen den Wuppertaler SV  unter die Räder.

Ahlens Kirschstein

"Ich kämpfe bis zum bitteren Ende"

Robert Bauguitte
26. Februar 2017, 07:07 Uhr
Foto: Stefan Rittershaus

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Sportlich lief es für Ex-Profi Sascha Kirschstein alles andere als rund am Wochenende. Mit 1:4 kam sein Team Rot Weiss Ahlen gegen den Wuppertaler SV unter die Räder.

Dabei machte der Ex-Essener nicht bei allen Gegentoren immer eine gute Figur. Das sehenswerte Doppelpack von Andreas Ivan konnte aber auch der 36-jährige nicht verhindern. Durch die Niederlage steckt Ahlen immer weiter in Abstiegssorgen fest.

"Ganz klar, wir haben die erste Halbzeit komplett verpennt. Nach dem Seitenwechsel haben wir auch wieder geschlafen und folgerichtig den nächsten Treffer kassiert", sprach Kirschstein die Fehlerkette seiner Mitspieler klar an. Durch das zwischenzeitliche Elfmetertor zum 1:2 durch Cihan Yilmaz keimte dann nur kurzfristig wieder neue Hoffnung auf. "Da dachte ich dann eigentlich, dass wieder eine gewisse Euphorie in der Mannschaft spürbar ist. Letztendlich tut diese Niederlage einfach nur weh und war total unnötig", ärgerte sich der Keeper nach Spielende.

Kirschstein nimmt Mitspieler in die Pflicht

Dass der erfahrene Ex-Bundesligaspieler, der immerhin auf 23 Erstligaspiele für den HSV zwischen 2004 und 2009 zurückblicken kann, dabei auch ein Vorbild für die jungen Spieler im RWA-Kader sein kann, ist ihm durchaus bewusst: "Ich kämpfe bis zum bitteren Ende. Solange alles noch möglich ist, werden wir den Kopf natürlich nicht in den Sand stecken. Ich hoffe, meine Mitspieler haben die gleiche Einstellung dazu."

Autor: Robert Bauguitte

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