Das Warten hat ein Ende. Exakt 77 Tage nach dem letzten Auftritt auf dem Tivoli kann die Alemannia den Spielbetrieb in der Regionalliga West fortsetzen. Zu Gast an der Krefelder Straße ist am Samstag um 14 Uhr der SC Wiedenbrück.

Aachen

Das Warten hat für die Alemannia ein Ende

RS
24. Februar 2017, 17:04 Uhr
Foto: Michael Korb

Foto: Michael Korb

Das Warten hat ein Ende. Exakt 77 Tage nach dem letzten Auftritt auf dem Tivoli kann die Alemannia den Spielbetrieb in der Regionalliga West fortsetzen. Zu Gast an der Krefelder Straße ist am Samstag um 14 Uhr der SC Wiedenbrück.

„Natürlich hätten wir gerne schon vorige Woche angefangen“, macht Fuat Kilic keinen Hehl aus seiner Enttäuschung über die Absage des Spiels in Sprockhövel. Die Alemannen nutzten die verlängerte Winterpause und arbeiteten nach dem Testspielerfolg über den FC Wegberg-Beeck weiter im konditionellen sowie im taktischen Bereich. Ein weiterer Schwerpunkt war die Effektivität im Abschluss. „Die Testspiele haben gezeigt, dass wir uns da nach vorne bewegt haben. Nun gilt es, die gute Vorbereitung mit Punkten zu vergolden“, hofft der Trainer. Dennis Dowidat (Leiste), Karim Kucharzik (Entzündung) und Senol Ak (Rücken) fehlen verletzt.

„Uns erwartet ein schwieriges Spiel“, sagt Kilic und warnt davor, den Gegner am aktuellen Tabellenplatz 13 fest zu machen. „Die Mannschaft verfügt über enorme Qualität und wurde in der Winterpause noch einmal verstärkt.“ Ein Blick auf die Auswärtstabelle verrät, dass die Ostwestfalen besonders in der Fremde schwer zu bezwingen sind. In zehn Spielen ging das Team nur einmal als Verlierer vom Platz. „Wiedenbrück agiert robust und geht in den Zweikämpfen konsequent zur Sache“, weiß der Aachener Fußballlehrer, was seine Jungs erwartet. „Wir müssen von der ersten Minute an dagegenhalten und versuchen, unser Spiel durchzubringen.“

Alemannia Aachen und der SC Wiedenbrück begegneten sich bisher in sieben Ligaduellen. Die Bilanz spricht für die Alemannia, die fünf Siege einfahren konnte. Einmal hatte Wiedenbrück das bessere Ende für sich und das Hinspiel endete mit einer torlosen Punkteteilung. Zum ersten Heimspiel des Jahres werden rund 5.000 Zuschauer auf dem Tivoli erwartet. 3.500 Tickets wurden bis Freitagmittag im Vorverkauf abgesetzt.

Autor: RS

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