Am Freitag hat der MSV die Chance seine Tabellenführung gegen den 1.FC Magdeburg auszubauen. Trainer Gruev trifft dabei auf einen alten Bekannten.

MSV Duisburg

Das sagt Gruev vor dem Hit gegen Magdeburg

Timotheus Eimert
23. Februar 2017, 09:09 Uhr
Foto: MaBo Sport

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Am Freitag hat der MSV die Chance seine Tabellenführung gegen den 1.FC Magdeburg auszubauen. Trainer Gruev trifft dabei auf einen alten Bekannten.

Gelassen und ruhig wirkt Gruev, der Trainer des MSV Duisburg, bei der Pressekonferenz vor dem Spitzenspiel gegen den 1.FC Magdeburg. Mit sieben Punkten Vorsprung kann er und seine Mannschaft auch gelassen in die Partie am Freitag gehen. „Wir wollen uns mit den Besten messen. Magdeburg ist als Tabellenzweiter eine dieser Mannschaften. Sie sind schwach in die Rückrunde gestartet, dennoch werden wir sie auf keinen Fall unterschätzen“, sagt der 47-Jährige. Mittelfeldspieler [person=2106]Andreas Wiegel[/person] ergänzt: „Den größten Fehler, den wir jetzt machen könnten, wäre uns auszuruhen und den Gegner nicht ernst zu nehmen.“

Für die optimale Saison fehlt dem 25-Jährigen nur noch ein Tor im Trikots der Zebras. Das sei aber nicht das wichtigste. Wiegel: „Am Freitag wollen wir drei Punkte holen. Wenn ich dabei ein Tor schießen sollte, dann gebe ich der Mannschaft natürlich einen aus. In erster Linie bin ich aber froh, dass es nach meinem Kreuzbandriss so gut läuft.“

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Gut läuft es nicht nur für Wiegel, sondern für die gesamte Mannschaft. Als Tabellenführer will man im Spitzenspiel selbstsicher auftreten. Gruev: „Wir wollen die Kontrolle über das Spiel haben und drei Punkte gewinnen. Zuhause haben wir sowieso den Anspruch jedes Spiel zu gewinnen.“

Schwer wird es gegen die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt dennoch. Magdeburg hat gemeinsam mit dem Chemnitzer FC die beste Offensive der Liga. „Sie spielen voraussichtlich in einem 5-4-1-System. Sie stehen sehr tief und hantieren mit vielen langen Bällen. Mit [person=30248]Christian Beck [/person] haben sie einen klasse Stürmer“, beschreibt Gruev die Spielweise der Gäste aus Sachsen-Anhalt.

Mit dem Top-Torjäger der 3. Liga hat Gruev eine besondere Beziehung: „Christian ist sehr torgefährlich. Das war er schon, als ich ihn als Co-Trainer der U19 bei Rot-Weiß Erfurt trainieren durfte. Auch deswegen habe ich zu ihm noch einen guten Kontakt.“ Eine Sonderbewachung soll er dennoch nicht bekommen. „Wir wollen als Team kompakt stehen und ihn im Verbund verteidigen.“

Ob der bisher verletzte Mark Flekken dabei die Abwehr organisieren wird, bleibt noch abzuwarten. Der Stammtorwart hatte in den vergangenen Wochen muskuläre Probleme. Nun scheint er wieder fit zu sein und soll in den kommenden Tagen wieder mit der Mannschaft trainieren. Ebenso wie Flekken fehlte Nico Klotz in den letzten Tagen verletzungsbedingt. Er laboriert an einer Sprunggelenksverletzung. Auch bei ihm werde man kurzfristig entscheiden, ob er spielen kann oder nicht. Branimir Bajic dagegen wird aller Voraussicht nach noch keine Rolle spielen. Dem Kapitän gehe es zwar gut, aber Gruev will bei ihm kein Risiko eingehen und ihm alle Zeit geben, die er für die Genesung braucht.

Autor: Timotheus Eimert

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