Die BVB-Profis Sokratis und Guerrreiro drohen gegen Wolfsburg auszufallen. Ein zuletzt müder Spieler ist dagegen dabei.

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Tuchel bangt vor Wolfsburg-Spiel um zwei Stars

Sebastian Weßling
17. Februar 2017, 19:50 Uhr
Foto: firo

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Die BVB-Profis Sokratis und Guerrreiro drohen gegen Wolfsburg auszufallen. Ein zuletzt müder Spieler ist dagegen dabei.

Personalsorgen sind in der laufenden Saison ein konstanter Begleiter von borussia Dortmund. Auch vor dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr/live in unserem Ticker) bangt Trainer Thomas Tuchel um wichtige Spieler: Abwehrchef Sokratis und Mittelfeldspieler [person=33087]Raphael Guerreiro[/person]. „Sokratis haben wir nach Hause geschickt, weil er sich etwas kränklich gefühlt hat“, sagte Tuchel am Freitagabend. „Aber sein Einsatz am Samstag ist nicht ganz ausgeschlossen.“

Dass Guerreiro im Abschlusstraining fehlte, sei ebenfalls eine Vorsichtsmaßnahme gewesen: „Er wird behandelt und morgen machen wir einen Test, ob es geht“, so der Trainer, der ohnehin Auf Sven Bender (Außenbandriss), [person=1709]Mario Götze[/person] (muskuläre Probleme) und[person=1948] Sebastian Rode[/person] (Leistenbeschwerden) verzichten muss.

Jetzt wäre der falscheste Zeitpunkt, ihm eine Pause zu geben!
Thomas Tuchel über Aubameyang

Mit Sicherheit spielen wird Torjäger [person=12384]Pierre-Emerick Aubameyang[/person], obwohl dieser nach seinem unglücklichem Auftritt samt verschossenem Elfmeter im Champions-League-Auswärtsspiel bei Benfica Lissabon (0:1) über Müdigkeit klagte. „Jetzt wäre der falscheste Zeitpunkt, ihm eine Pause zu geben“, sagte Tuchel.

Vor dem Bundesligaspiel bei Darmstadt 98 habe man lange überlegt, dem Stürmer, der in der laufenden Saison so viele Einsätze wie sonst kaum ein Dortmunder hat, etwas Erholung zu verschaffen. „Aber wir wollten intern und nach außen auf keinen Fall das Zeichen setzen, dass wir nach dem Pokalspiel und vor der Champions League unseren besten Torjäger schonen“, erklärte Tuchel.

Die Folge: Nach dem intensiven Ligaspiel gegen RB Leipzig und den 120 Minuten im Pokal gegen Hertha drückte man Aubameyang noch einmal 90 Minuten aufs Auge. „Und die hat er auch gespürt“, meinte Tuchel. „Seine ückrundenvorbereitung war wegen des Afrika-Cups ja ohnehin nicht so, dass er absolut fit ist.“

Deswegen sei abgesprochen gewesen, dass der Mittelstürmer in Lissabon nur 65 bis 70 Minuten zum Einsatz kam – auch wenn das Spiel verbunden mit der ungewohnten Auswechslung eher unglücklich wirkte.

Deswegen sei es sehr wichtig, dass Aubameyang am Samstag wieder von Beginn an spiele und bestenfalls auch treffe, erklärte Tuchel: „Damit er das Gefühl wieder bekommt, das er benötigt, um uns zu helfen.“

Autor: Sebastian Weßling

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