Beim BVB gibt es vor dem ersten Spiel nach der Winterpause erneut Verletzungssorgen. Aber bei zwei Sorgenkindern hat Trainer Thomas Tuchel wieder Hoffnung.

BVB

Tuchel hofft noch auf Sokratis und Dembele

Sebastian Weßling
20. Januar 2017, 13:05 Uhr
Foto: firo

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Beim BVB gibt es vor dem ersten Spiel nach der Winterpause erneut Verletzungssorgen. Aber bei zwei Sorgenkindern hat Trainer Thomas Tuchel wieder Hoffnung.

Thomas Tuchel ist vorsichtig geworden. „Unter Vorbehalt“ gibt der Trainer von Borussia Dortmund seinem Angreifer André Schürrle eine Einsatzgarantie für das Bundesligaspiel am Samstag um 15.30 Uhr bei Werder Bremen. „Wir müssen ja noch ein ganzes Training überstehen“, so Tuchel.

Die Vorsicht ist verständlich, der BVB ist wieder einmal von Verletzungen gebeutelt. Neven Subotic und Nuri Sahin fehlen ohnehin seit längerem wegen Kniebeschwerden. Sebastian Rode plagt sich immer noch mit Sprunggelenkproblemen. Emre Mor hat sich mit Rückenproblemen abgemeldet. Und bei Sven Bender wurde nach dem Testspiel beim SC Paderborn ein Außenbandriss diagnostiziert – eine genaue Ausfallzeit nannte der Verein bislang nicht. „Die Erstversorgung war sehr, sehr gut, die Schwellung ist sehr schnell zurückgegangen“, sagt Tuchel nun. „Das macht uns ein bisschen Hoffnung, dass es schneller gehen wird als sechs Wochen. Aber allzu groß ist die Hoffnung nicht, wir stellen uns schon drauf ein, dass das einige Spiele werden.“

Bei Sokratis und Ousmane Dembélé dagegen ist Tuchel inzwischen wieder „verhalten optimistisch“. Beide trainierten am Donnerstag mit der Mannschaft, allerdings war es von Umfang und Intensität ein deutlich abgespecktes Programm. Ob es auch für ein Bundesligaspiel schon reicht, klärt sich im Training am Freitag um 14 Uhr.

Und dann ist da ja noch André Schürrle. Er soll den Platz im Sturmzentrum einnehmen, da Top-Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang noch beim Afrika-Cup im Einsatz ist und Adrian Ramos auf dem Sprung nach China ist. Schürrle habe die Rolle in den Wintertestspielen „auf ganz eigene Weise hervorragend interpretiert“, sagt Tuchel. „Er kann uns etwas geben, was unser Spiel verändert. Hoffentlich zum Positiven.“

Positive Eindrücke gibt es auch von Torhüter Roman Bürki: Er soll im Testspiel bei Rot-Weiß Erfurt am Sonntag seinen letzten Härtetest absolvieren – und wäre dann auch wieder ein Kandidat für die Startelf. In Bremen aber wird noch einmal Ersatzmann Roman Weidenfeller beginnen.

Autor: Sebastian Weßling

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