Am 10. Januar 2017 kam die überraschende Meldung, dass der Hauptsponsor des Regionalligisten Alemannia Aachen offenbar die fristlose Kündigung eingereicht hat.

Aachen

Alemannia kündigt Vertrag mit Hauptsponsor

Christian Brausch
17. Januar 2017, 19:13 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Am 10. Januar 2017 kam die überraschende Meldung, dass der Hauptsponsor des Regionalligisten Alemannia Aachen offenbar die fristlose Kündigung eingereicht hat.

Laut der Aachener Zeitung teilte Check2win.-Geschäftsführer Alexander Goy Alemannias Geschäftsführer Skrzypski damals mit, dass man den am 15. Juni 2016 geschlossenen Sponsorvertrag fristlos kündige. "Aus wichtigem Grund." Aachens Aufsichtsrtasvorsitzender Dr. Christian Steinborn wollte sich damals nicht äußern.

Am Dienstagabend flatterte nun eine Pressemitteilung der Alemannia ins Haus. Der Betreff: Alemannia kündigt Vertrag mit Hauptsponsor. Demnach hat nun Alemannia Aachen den Vertrag als Haupt- und Trikotsponsor mit dem Unternehmen Check2win aufgrund ausbleibender Zahlungen fristlos gekündigt.

Der Klub teilte mit: Nachdem am Montagabend die durch Alemannias Anwälte gesetzte Frist zur Zahlung der ausstehenden Rate abgelaufen und kein Geldeingang zu verzeichnen war, sahen sich die Verantwortlichen der Schwarz-Gelben nun gezwungen, den Vertrag fristlos zu kündigen.

Weiter betonte der Verein, dass die Alemannia in Zusammenarbeit mit dem Vermarktungspartner Infront Sports & Media mit Hochdruck nach einem neuen Haupt- und Trikotsponsor sucht. Es geht immerhin um eine Summe, die sich in einer Größenordnung von 140.000 Euro handeln soll. Viel Geld für die Aachener, die sowieso noch eine Unterdeckung der laufenden Saison beklagen müssen.

So verhärtet wie die beiden Fronten aktuell sind, werden sich die Partien wohl vor Gericht wiedertreffen. Laut der Aachener Zeitung will die Alemannia juristisch gegen das Unternehmen vorgehen. „Die Situation ist unerfreulich, weil die Kommunikation schwierig war und uns mehrfach Zusagen gemacht wurden, die nicht eingehalten wurden. Aber wir wollen keine Schlammschlacht", wurde Aachens Geschäftsführer Timo Skrzypski bei den Aachener Nachrichten vor wenigen Tagen zitiert.

Das Thema ist noch nicht beendet...

Autor: Christian Brausch

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