Lukas Podolski steht angeblich vor einem Wechsel in die japanische J1 League.

Galatasaray

Japan-Klub lockt! Spekulationen um Podolski

16. Januar 2017, 18:55 Uhr
Foto: firo

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Lukas Podolski steht angeblich vor einem Wechsel in die japanische J1 League.

Fußball-Weltmeister Lukas Podolski vom türkischen Erstligisten Galatasaray Istanbul steht Medienberichten zufolge vor einem Wechsel nach Japan. Wie der Express in Köln berichtet, haben sich die Verantwortlichen des J1-League-Klubs Vissel Kobe bereits bei Podolskis Berater Nassim Touihri erkundigt, ob ein Wechsel des 31-Jährigen möglich sei. Angeblich bietet der japanische Klub dem 129-maligen deutschen Nationalspieler einen Dreijahresvertrag sowie ein jährliches Gehalt in Höhe von umgerechnet bis zu acht Millionen Euro.

Galatasaray plant mit dem Stürmer

Diese Summe kann Vissel Kobe dank seines Präsidenten Hiroshi Mikitani mühelos zahlen. Dessen Internetunternehmen Rakuten wird ab der kommenden Saison Trikotsponsor beim spanischen Meister FC Barcelona. Das wären fünf Millionen Euro mehr, als Podolski aktuell verdient. Doch nicht nur der Stürmer muss von dem Wechsel überzeugt werden. Denn Galatasaray-Sportdirektor Levent Nazifoglu sagte noch am Samstag: „Podolski ist unser Spieler und bleibt das auch.“

Stimmt Nazifoglu dem Wechsel doch noch zu, ist der ehemalige Profi vom 1. FC Köln und von Bayern München nach Pierre Littbarski und Guido Buchwald der dritte deutsche Weltmeister, der nach Japan wechselt.

"Poldi" gab sich im sozialen Netzwerk Twittter ganz cool. Er postete ein Foto von sich am Flughafen in Elazığ. "Kann es kaum erwarten, morgen zu spielen", schrieb er darunter.

Podolski spielt seit Juli 2015 für den türkischen Erstligisten. Mit "Gala" wurde der ehemalige Nationalspieler türkischer Pokal- und zweimal Superpokalsieger. Sein Vertrag beim Süper-Lig-Klub läuft noch bis Juni 2018.

Zuletzt war der 48-malige Torschütze der deutschen Nationalmannschaft mit einem Wechsel nach China in Verbindung gebracht worden. Der Erstligist Beijing Guoan hatte dem Torjäger angeblich ein jährliches Gehalt in Höhe von neun Millionen Euro geboten.

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