Winterpause – die Zeit der Hallenstadtmeisterschaften. Zum 31. Mal geht es am Donnerstag in Duisburg los.

Halle Duisburg

Homberg nimmt die Favoritenrolle an

Vanessa Machelett
03. Januar 2017, 16:07 Uhr
Foto: Ketzer

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Winterpause – die Zeit der Hallenstadtmeisterschaften. Zum 31. Mal geht es am Donnerstag in Duisburg los.

Um 17:30 Uhr erklingt am Donnerstag, in der Sporthalle an der Krefelder Straße in Duisburg-Rheinhausen, der Anpfiff zur 31. Hallenstadtmeisterschaft. In vier Gruppen kämpfen insgesamt 20 Mannschaften, von der Keisklasse B bis hin zur Oberliga, um den Titel. Im Finale am Samstag wird dann der Gewinner ermittelt.

Als großer Favorit darf sich in diesem Jahr erstmals der VfB Homberg sehen. Der Oberligist geht als klassenhöchstes Team ins Turnier und nimmt die Favoritenrolle gerne an, was man auch an den Ansprüchen von Trainer Stefan Janßen sieht. „Wir wollen unsere Spiele gewinnen und guten, attraktiven Fußball spielen. Ich bin ein Freund von gepflegtem, schnellen Fußball mit vielen Toren und ohne Grätschen. Am wichtigsten ist jedoch, dass sich niemand verletzt.“ Aus diesem Grund wird der Trainer auch auf einige angeschlagene Stammkräfte verzichten, um jeglichem Verletzungsrisiko aus dem Weg zu gehen.

Doch mit den Titelambitionen steht der VfB Homberg nicht alleine da. Der Duisburger SV möchte, nachdem er letztes Jahr die Hallenstadtmeisterschaft gewonnen hat, den Titel verteidigen. Dieses Ziel geht Trainer Ralf Kessen jedoch mit Spaß an, dieser soll bei seiner Mannschaft im Vordergrund stehen. „Den Jungs steht es frei, ob sie spielen möchten oder nicht. Der Spaß soll ganz klar im Vordergrund stehen, denn auch die Zuschauer möchten kein Gehacke sehen.“ Um trotzdem die bestmögliche Leistung abrufen zu können, wird es beim Duisburger SV am Mittwoch noch eine Trainingseinheit in der Halle geben, bevor es nach der Hallenstadtmeisterschaft nochmal in die Winterpause geht.

Die Wundertüte des Turniers ist der FSV Duisburg. Die Mannschaft von Trainer Denis Tahirovic befindet sich zurzeit mitten im Umbruch und geht die Spiele in der Halle gelassen an. „Wir sind kein Favorit und viel wichtiger als der Sieg ist, dass die Jungs gesund aus dem Turnier kommen, damit wir in der Vorbereitung richtig starten können.“ Für die Neuzugänge wird es das erste Zusammentreffen mit den neuen Mannschaftskollegen sein. Ein Turnier um sich kennenzulernen.

Autor: Vanessa Machelett

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