Am dritten Hallentag der Vorrunde im Stauder-Pokal setzten sich die Favoriten durch. Als bester Zweiter qualifizierte sich zudem Genclerbirligi Resse.

Halle Gelsenkirchen

Spannend wurde es erst zum Schluss

Robert Bauguitte
29. Dezember 2016, 22:21 Uhr

Foto: Fynn Anders

Am dritten Hallentag der Vorrunde im Stauder-Pokal setzten sich die Favoriten durch. Als bester Zweiter qualifizierte sich zudem Genclerbirligi Resse.

In der Gruppe E gab sich die Spvgg Erle 19 keine Blöße und konnte alle drei Gruppenspiele gegen Falke Gelsenkirchen, Sportfreunde Bulmke und den SC Schaffrath gewinnen. Mit einem beeindruckenden Torverhältnis von 20:1 zog das Team von Trainer Rainer Sowa damit souverän in die Zwischenrunde ein. Der Linienchef zeigte sich deshalb auch sehr zufrieden mit der Mannschaftsleistung: "Wir waren hier sehr dominant und haben nichts anbrennen lassen. Das Turnier hat mir richtig Spaß gemacht. Die Zwischenrunde wird natürlich ein ganz anderes Niveau, aber auch da wollen wir uns zeigen und präsentieren."

In der Gruppe F erreichten gleich drei Teams die sechs Punkte, am Ende sollte die Entscheidung aber erst im finalen Spiel des Turniertages fallen. Für den FC Zrinski, der aufopferungsvoll gekämpft hatte und im letzten Spiel noch einmal am zweiten Tabellenplatz schnuppern konnte, reichte es schlussendlich nicht. Trainer Zoran Tadic war trotzdem nicht unzufrieden: "Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft im Reinen. Es war nicht mein stärkstes Team, viele sind noch im Weihnachtsurlaub oder zudem leider verletzt. Aber insgesamt hatte ich Spaß an diesem Wettbewerb. Wir haben uns gut verkauft."

Spvgg Middelich Resse nach Sieg in der Zwischenrunde

Im letzten Spiel des Turniertages wurde es dann noch einmal richtig spannend. Mit Genclerbirligi Resse und der Spvgg Middelich Reese standen sich zwei direkte Lokalrivalen gegenüber, um den Sieg in der Gruppe F unter sich auszumachen. In einem intensiv geführten Spiel mit mehreren Zeitstrafen auf beiden Seiten gelang Middelich durch einen 4:2-Sieg schließlich die direkte Qualifikation für die Zwischenrunde. Die Mannschaft von Mustafa Uludag konnte aufgrund ihres besseren Torverhältnisses von 13:6 noch an Genclerbirligi vorbeiziehen und sich als Sieger direkt qualifizieren.

Nach den letzten beiden Tagen sind die Jungs heute viel chilliger gewesen.
Mustafa Uludag

"Gegen meinen alten Verein zu gewinnen macht mich natürlich sehr stolz. Wir wussten, dass Genclerbirligi spielerisch top drauf ist. Ich habe meine Spieler aber darauf eingestellt", betonte Uludag nach Spielende. Der Übungsleiter kann sich jetzt auf die Zwischenrunde im neuen Jahr freuen, bei der auch die Topteams aus Gelsenkirchen in den Stauder-Pokal einsteigen. "Auf jeden Fall bin ich froh. Es ist aber auch gut, dass es heute etwas ruhiger war. Nach den letzten beiden Tagen sind die Jungs heute viel chilliger gewesen", sagte Uludag.

Auch das unterlegende Team Genclerbirligi Resse darf sich auf die Zwischenrunde freuen. Durch das Torverhältnis von 12:5 qualifiziert sich die Mannschaft als bester Zweiter der Gruppen A bis F und schiebt sich noch an Adler Feldmark vorbei.

Autor: Robert Bauguitte

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