Schalkes Trainer Markus Weinzierl baut vor dem letzten Spiel in Europa League-Gruppe I bei RB Salzburg (heute, 21.05 Uhr) Spannung auf.

Schalke

Coach strebt mit umgekrempeltem Team Euro-Rekord an

Thomas Tartemann
08. Dezember 2016, 11:53 Uhr
Foto: firo

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Schalkes Trainer Markus Weinzierl baut vor dem letzten Spiel in Europa League-Gruppe I bei RB Salzburg (heute, 21.05 Uhr) Spannung auf.

„Wir wollen sechs Siege in sechs Begegnungen schaffen“, sagt Weinzierl. Das wäre ein neuer Rekord – bisher ist es noch keiner deutschen Mannschaft gelungen, sämtliche Gruppenspiele in der Euro League zu gewinnen. Der SSC Neapel schaffte das Kunststück im letzten Jahr. Die Italiener setzten sich in Gruppe D gegen Legia Warschau, FC Brügge und FC Midjylland durch, hatten am Ende 18 Punkte und 22:3 Tore.

Die Tatsache, dass Weinzierl neben dem gesundheitlich etwas angeschlagenen Nabil Bentaleb auch Stammtorwart Ralf Fährmann, Eric Maxim Choupo-Moting, Sead Kolasinac, Naldo, Matija Nastasic, Leon Goretzka sowie Max Meyer zuhause gelassen hat, macht das Vorhaben nicht einfacher. Dafür wollen sich die Spieler, die sonst nicht so oft im Rampenlicht stehen oder nach schwierigen Phasen wieder Morgenluft wittern, beweisen. Neben dem lange verletzten Atsuto Uchida brennt auch Sidney Sam darauf, endlich wieder in der Profi-Mannschaft mitmischen zu können. „Die Euro League ist eine Plattform, um sich zu zeigen“, sagt Dennis Aogo.

Der frischgebackene Familienvater will mit gutem Beispiel vorangehen. „Für uns Spieler ist es die Aufgabe, alles zu geben. Dazu sind wir verpflichtet.“ Aogo will mit dem völlig umgekrempelten Kader das Werk vollenden. „Dass wir so gut in der Gruppentabelle da stehen, ist ein Verdienst der gesamten Mannschaft. Es spricht für den Kader und die Mentalität, dass wir immer dreifach gepunktet haben.“

Besonders motiviert ist auch Donis Avdijaj. Schalkes Techniker war in der vergangenen Saison zu Sturm Graz ausgeliehen, kennt also die österreichische Spielweise mit am besten. Weinzierl: „Donis hatte in Österreich eine gute Zeit. Jetzt ist er wieder zurück und fit.“ Durchaus möglich, dass der Trainer seinen Jungspund internationale Luft schnuppern lässt.

Autor: Thomas Tartemann

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