Der SC Wiedenbrück reist am Freitagabend (19.30 Uhr) an die Essener Hafenstraße.

Wiedenbrück

"Hafenstraße ist eine tolle Präsentationsfläche"

Krystian Wozniak
25. November 2016, 12:05 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Der SC Wiedenbrück reist am Freitagabend (19.30 Uhr) an die Essener Hafenstraße.

Die Wiedenbrücker haben gute Erinnerungen an das letzte Auswärtsspiel bei Rot-Weiss Essen. Am 1. August 2015 stürmte der SCW das Stadion Essen und gewann mit 3:0. Das war schon mehr oder weniger der Anfang vom Ende des ehemaligen RWE-Trainers Jan Siewert. Doppelter Torschütze damals: Kamil Bednarski. Jetzt spielt er glücklicherweise, aus Essener Sicht, für RWE.

Bednarskis Nachfolger in Wiedenbrück ist Gökan Lekesiz. Und der gebürtige Viersener, der schon seine Torjäger-Qualitäten beim MSV Duisburg und Rot-Weiß Oberhausen unter Beweis stellte, ersetzt Bednarski bis dato sehr gut. 15 Spiele, fünf Tore, drei Vorlagen so lautet die Bilanz des 25-jährigen Angreifers. RS unterhielt sich vor dem Spiel mit Lekesiz.

Gökan Lekesiz, wie groß ist die Vorfreude auf das Spiel in Essen?
Sehr groß. Das spürt man in der Mannschaft. Spiele gegen Rot-Weiss Essen oder Alemannia Aachen haben in dieser Liga einfach einen besonderen Stellenwert. Da kann man auch das ein oder andere Prozent nochmal extra herauskitzeln. Wer etwas anderes behauptet, der lügt sich selbst an. Klar, man muss immer Vollgas geben. Aber in Essen oder Aachen zu spielen, ist einfach geil. Das Stadion, die Zuschauer, da geht die Post ab. Zudem ist die Hafenstraße am Freitag eine große Präsentationsfläche. Auf der Tribüne sitzen viele andere Trainer und etliche Scouts. Das ist in Spielen in Sprockhövel oder anderswo nicht der Fall.

Wie groß ist die Chance, dass Wiedenbrück gegen RWE gewinnt?
Wir werden alles dafür tun, dass es dazu kommt. Wir müssen einfach als Mannschaft funktionieren. Darauf kommt es in solchen Spielen an. Ich denke, dass Essen angreifen wird. Und wir haben ein starkes Konterspiel. Die Chancen, die wir bestimmt bekommen werden, müssen wir dann auch nutzen. Dass wir es können, haben wir vor allem auswärts in dieser Saison schon öfter bewiesen.

Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer eigenen Ausbeute?
Es geht immer mehr. Aber so lange die Tore der Mannschaft weiterhelfen, freue ich mich. Ich hoffe, dass das auch in Essen der Fall sein wird.

Autor: Krystian Wozniak

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