Nach zufriedenstellendem Saisonauftakt mit fünf Punkten aus den ersten fünf Partien hat Oberhausen kurz vor dem Ende der Transferperiode noch einmal zugeschlagen. Mit Ahmet Delic konnte RWO die letzte freie Planstelle im Kader besetzen und hofft, mit ihm mehr Schwung im Spiel nach vorne zu entwickeln. Der 21-Jährige kommt von Admira Wacker Mödling aus der zweiten österreichischen Liga und ist ein klassischer Konterspieler.

RWO: Delic soll für offensiven Wirbel sorgen

„Große Ehre für RWO zu spielen“

md
31. August 2007, 10:46 Uhr

Nach zufriedenstellendem Saisonauftakt mit fünf Punkten aus den ersten fünf Partien hat Oberhausen kurz vor dem Ende der Transferperiode noch einmal zugeschlagen. Mit Ahmet Delic konnte RWO die letzte freie Planstelle im Kader besetzen und hofft, mit ihm mehr Schwung im Spiel nach vorne zu entwickeln. Der 21-Jährige kommt von Admira Wacker Mödling aus der zweiten österreichischen Liga und ist ein klassischer Konterspieler.

„Er zeigt gute Ansätze, ist schnell und dribbelstark. Allerdings ist er noch kein gestandener Kicker, er muss sich erst hier durchsetzen. Deshalb darf man auch keine Wunderdinge von ihm erwarten“, bremst Oberhausens Sportlicher Leiter Jürgen Lubinger die Erwartungen an das Talent.

Erstmals auflaufen wird Delic wohl am kommenden Sonntag gegen Dresden, denn mittlerweile liegt auch die fehlende Spielberechtigung vor. „Ich bin jetzt seit knapp einem Monat hier und fühle mich sehr wohl. Vor allem freue ich mich aber darauf, dass es für mich jetzt endlich losgeht“, berichtet „Deli“ motiviert, nachdem er am letzten Sonntag noch von der Tribüne aus zusehen musste, wie sein Team sich in Hamburg einen Zähler erkämpfte.

Der Kontakt zu RWO kam über seinen Berater Roman Grill, der auch Ex-Bayern-Profi Owen Hargreaves vertritt, zustande: „Als ich vom Interesse gehört habe, war ich begeistert. Ich kannte den Verein schon länger und empfinde es als große Ehre, hier spielen zu dürfen. Oberhausen besitzt eine große Tradition.“ Solche Sätze klingen wie Musik in den Ohren der Fans.

Bevor Delic endgültig den Weg in ihre Herzen findet, muss der gelernte Kaufmann solchen Worten auf dem Platz Taten folgen lassen. „Ich denke, dass ich der Mannschaft mit meiner Schnelligkeit und meinen Toren dabei helfen kann, unter die ersten Zehn zu kommen“, ist sich der passionierte Kinogänger jedoch sicher, die Ansprüche erfüllen zu können – auch wenn die Unterschiede zwischen Österreich und Deutschland groß sind: „Hier ist schon eine andere Qualität. Ich freue mich aber auf die Herausforderung.“

Damit sich der Offensivflitzer schnell bei den Kleeblätter integrieren kann, wird Delic in der kommenden Woche in eine eigene Wohnung ziehen, bisher wohnt er noch in einem Oberhausener Hotel: „Wenn ich eingezogen bin, wird sicher auch meine Familie im Ruhrgebiet vorbeischauen und sich einige Spiele angucken.“ Doch auch so macht sich der Hobby-Basketballer keine Sorgen um seine Eingewöhnung: „Die Jungs hier sind sehr nett, das dürfte kein Problem sein. Ich werde bald mal mit ihnen was trinken gehen, damit wir uns besser kennen lernen.“

Autor: md

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