Der Beginn der obligatorischen Pressekonferenz nach dem 1:1 im Bundesligaspiel zwischen dem FC Augsburg und Schalke 04 dauerte lange. Sehr lange.

Schalke

FCA-Trainer entschuldigt sich für Embolo-Verletzung

Thomas Tartemann
15. Oktober 2016, 18:44 Uhr
Foto: firo

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Der Beginn der obligatorischen Pressekonferenz nach dem 1:1 im Bundesligaspiel zwischen dem FC Augsburg und Schalke 04 dauerte lange. Sehr lange.

Erst eine Stunde nach Schlusspfiff betraten S04-Trainer Markus Weinzierl und Augsburgs Fußballlehrer Dirk Schuster das Podium. Schuster zeigte Stil und entschuldigte sich gleich zweimal.

„Zum einen, weil es so lange gedauert hat“, meinte der Ex-Nationalspieler, „ich wollte mir die Szene, die zur Verletzung von Breel Embolo geführt hat, noch einmal ansehen.“ Mit den gewonnenen Erkenntnissen schickte Schuster gleich ein dickes Sorry an die komplette Schalke-Familie. „Ich wünsche Breel Embolo alles Gute. Sowohl von mir als auch vom gesamten Verein, dem Trainerteam und allen anderen wünsche ich ihm baldige Genesung. Und ich wünsche ihm, dass der Heilungsverlauf schnell vonstatten geht.“

Mit seinem Defensivmann Konstantinos Stafylidis, der für den Sprunggelenksbruch beim Schweizer Nationalspieler gesorgt hatte, ging Schuster hart ins Gericht. „Kosta hat sich ein bisschen dämlich verhalten. Embolo hatte an der Außenlinie nicht mehr viele Optionen. Kosta grätscht rein, das war unglücklich.“ Embolo fällt jetzt zwischen drei und vier Monaten aus.

Autor: Thomas Tartemann

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