Die SSVg Velbert hat auch im dritten Spiel hintereinander einen Sieg in der Oberliga Niederrhein verpasst.

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Schwache Velberter bleiben erneut sieglos

Rouven Chlebna
02. Oktober 2016, 20:31 Uhr
Foto: Uwe Möller

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Die SSVg Velbert hat auch im dritten Spiel hintereinander einen Sieg in der Oberliga Niederrhein verpasst.

Am neunten Spieltag reichte es für die Blauen gegen TuRU Düsseldorf erneut nur zu einem 0:0. Viel schlimmer als das Ergebnis traf die Elf von Karsten Hutwelker allerdings die schwere Verletzung von Philipp Schmidt. Der Stürmer zog sich einen Kreuzbandriss zu und wird mehrere Monate fehlen.

Drei Neue in der Startelf
Gegen den Tabellenelften aus der Landeshauptstadt hatte Hutwelker seine Startelf im Vergleich zur Vorwoche auf drei Positionen verändert. Für Marvin Grumann und Aliosman Aydin durften Alex Fagasinski und Patrick Dytko ran. Christian Schlösser ersetzte den verletzten David Müller, der mit einem Außenbandriss mehrere Wochen ausfällt.
Die erste Chance des Spiels gehörte den Gästen: Alban Sabahs verunglückter Rückpass zu Keeper Philipp Sprenger wurde zur Vorlage für Markus Wolf. Doch der starke Mohamed Sealiti klärte für die SSVg auf der Linie (1.).

In der Folge spielte sich das Geschehen überwiegend in der Düsseldorfer Hälfte ab. Die Hutwelker-Elf wirkte bemüht, leistete sich aber immer wieder haarsträubende Fehler im Spielaufbau. Wie schon beim Spiel gegen den SC West fehlte es der SSVg an der Leichtigkeit. TuRU holte dagegen das Maximum aus seinen Möglichkeiten heraus und war vor allem im Umschaltspiel nach vorne gefährlich. Zum Glück konnte sich Velbert wie gewohnt auf den starken Abwehrblock um Kapitän Niklas Andersen und den gut aufgelegten Keeper Philipp Sprenger verlassen.
Nach einem Foul im Strafraum an Jeffrey Tumanan, der bis dato nicht sein bestes Spiel im Velberter Trikot ablieferte, entschied Schiedsrichter Wollenweber in der 38. Minute auf Strafstoß. Christian Schlösser vergab allerdings kläglich.

Die zweite Halbzeit begann mit einem Schock: Langer Ball auf Philipp Schmidt, der unglücklich im Rasen hängen blieb, und sich in dieser Szene das Kreuzband riss (51.). Für ihn kam Aliosman Aydin ins Spiel. Die Partie verflachte in der Folge etwas. Die Hausherren waren in ihren Aktionen nicht zwingend genug, wobei vor allem im Abschluss die letzte Konsequenz bei den Blauen fehlte.

Turbulente Schlussphase

Die Schlussphase sorgte nochmal für Spannung: Tumanan per Freistoß (89.) und Andersen bei der anschließenden Ecke per Kopf verpassten die Führung. In der Nachspielzeit ließ erneut Tumanan eine Hereingabe von Said Benkarit ungenutzt, ehe eine TuRU-Ecke von Saban Ferati am Pfosten landete.

Autor: Rouven Chlebna

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