Im Interview erklärt Sportdirektor Hasan Kayabasi das Erfolgsrezept des Lüner SV. Dabei blickt er auch auf das kommende Topspiel gegen Herne.

Lüner SV

Vorfreude auf das Topspiel gegen Herne

Fabian Kleintges-Topoll
20. September 2016, 09:19 Uhr
Foto: Tim Müller

Foto: Tim Müller

Im Interview erklärt Sportdirektor Hasan Kayabasi das Erfolgsrezept des Lüner SV. Dabei blickt er auch auf das kommende Topspiel gegen Herne.

Herr Kayabasi, wie beschreiben sie die aktuelle sportliche Situation ihrer Mannschaft?

"Wir sind alle sehr verwundert und stehen unerwartet ziemlich weit oben. Bis auf die Auftaktniederlage in Sinsen haben wir alle Spiele gewonnen und das durchaus verdient, aber auch glücklich. Mit dem nötigen Glück des Tüchtigen haben wir dank unserer starken Mentalität auch einige Spiele erst kurz vor Ende für uns entschieden, wie beispielsweise am Sonntag beim Auswärtsspiel in Neheim."

Wie sieht die Zielsetzung für diese Saison von Ihrer Seite aus?
"Wir als Aufsteiger wollen nicht unbedingt direkt wieder aufsteigen. Wir gucken von Spiel zu Spiel und wollen uns gut präsentieren und dabei eine möglichst starke Rolle in der Liga spielen. Dann müssen wir schauen, wo wir zur Winterpause stehen."

Inwiefern freuen Sie sich auf das kommende Auswärtsspiel beim SC Westfalia Herne und wie schätzen sie den SC und weitere Konkurrenten aus der oberen Tabellenhälfte ein?

"Auf das Spiel in Herne freue ich mich sehr. Das ist natürlich ein absolutes Topspiel. Es werden sicherlich 800-1000 Zuschauer vor Ort sein. Alle Beteiligten freuen sich auf einen spannenden Fußballnachmittag, und vielleicht nehmen wir ja auch aus Herne Punkte mit. Zum Thema Mitkonkurrenten muss ich sagen, dass ich schon damit gerechnet habe, dass Herne und Hordel als Topfavoriten in die Liga gehen und lange oben mitmischen werden. Aber ich hatte vor der Saison durchaus auch andere Mannschaften auf dem Zettel, zum Beispiel hätte ich den FC Iserlohn und vor allem den DSC Wanne-Eickel deutlich weiter oben erwartet."

Wie bewerten Sie und das Trainerteam ihren Kader und wie wird er in Zukunft aussehen?

"Wir haben einen guten Kader, der vor allem sehr jung aufgestellt ist. Viele Spieler sind noch unerfahren und haben noch nie in der Westfalenliga gespielt. Wir geben den Talenten durchaus das nötige Vertrauen, um sich zu beweisen. Gerade die jungen Spieler sollen auch in Zukunft Dampf machen. Für die Planungen zur neuen Saison ist es jetzt am Anfang natürlich noch zu früh, da kann ich zum Rückrundenbeginn mehr sagen."

Autor: Fabian Kleintges-Topoll

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