Nach sieben Spieltagen sind die Sportfreunde Lotte Tabellenführer in der 3. Liga.

SF Lotte

Boss Wilke verrät das Erfolgsgeheimnis

Krystian Wozniak
18. September 2016, 15:20 Uhr
Foto: SF Lotte

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Nach sieben Spieltagen sind die Sportfreunde Lotte Tabellenführer in der 3. Liga.

Wir sprachen am Sonntag mit Lottes Fußball-Obmann Manfred Wilke über das Erfolgsgeheimnis des starken Aufsteigers.

Manfred Wilke, aktuell dürfte es sehr viel Spaß machen Verantwortlicher der Sportfreunde Lotte zu sein, oder?
Natürlich. Es macht mir aber immer Spaß. Dass wir jetzt Tabellenführer in der 3. Liga sind, ist eine schöne Momentaufnahme. Unsere Zielsetzung wird sich dadurch aber nicht ändern.

Welches Ziel verfolgen die Sportfreunde Lotte denn?
Wir wollen auch in der nächsten Spielzeit in der 3. Liga spielen. Dafür benötigen wir rund 46 Punkte. Dass wir zu diesem Zeitpunkt schon 14 Zähler eingefahren haben, ist umso schöner.

Was macht die Mannschaft so stark?
Das ist relativ einfach zu erklären: Wir haben eine echte Mannschaft, eine Einheit! Zudem kommt uns entgegen, dass wir fußballerisch sehr gut sind. In der 3. Liga wird viel mit langen Bällen operiert und gekämpft. Wir lösen viele Dinge spielerisch. Das gelingt uns aktuell sehr gut. Aber es kommt der Herbst, der Winter, die Plätze werden tiefer und dann müssen wir auch die Ärmel hochkrempeln und kämpfen. Da mache ich mir aber keine Sorgen. Denn unsere Mannschaft kann beides: Sowohl schön Fußball spielen als auch einen Gegner niederkämpfen, wenn es sein muss.

Vor der Saison haben einige Bedenken gehabt, ob Ismail Atalan seine Fußballlehrer-Ausbildung und den Trainerjob in Lotte unter einen Hut bekommt. Das gelingt ihm sehr gut...
Ich habe mir keine Gedanken gemacht, weil ich weiß, wie Ismail Atalan tickt. Er gehört nicht zu der Sorte Ex-Profis, die den Fußballlehrer machen und beim Lehrgang nur alte Geschichten und Anekdoten aus der aktiven Zeit erzählen. Ismail ist ein Mensch, der weiß, was er will und dafür arbeitet er hart. Er bringt vom Lehrgang Dinge mit, die er auch auf unsere Mannschaft übertragen kann. Er macht sich da wirklich Gedanken und das finde ich sehr gut.

Autor: Krystian Wozniak

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