RWO-Außenverteidiger Tim Hermes zeigte sich nach dem ersten Saisonsieg beim 1. FC Köln II überglücklich und sichtlich erleichtert.

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"Alle haben wieder ein bisschen mehr Spaß"

Marlon Irlbacher
27. August 2016, 15:07 Uhr

RWO-Außenverteidiger Tim Hermes zeigte sich nach dem ersten Saisonsieg beim 1. FC Köln II überglücklich und sichtlich erleichtert.

Tim Hermes, wie groß ist die Erleichterung nach dem ersten Saisonsieg?
Die Erleichterung ist mit riesig noch zu klein beschrieben. Ich denke, wir haben im letzten Spiel schon alles rausgehauen und erst in der 90. Minute das Tor gemacht. Heute schießt Simon den Torwart an und das Ding geht etwas früher rein. Das Glück ist wieder auf unserer Seite und im Endeffekt ist es auch ein verdienter Sieg.

Ihr seit in der zweiten Hälfte bärenstark aus der Kabine gekommen. Hat der Trainer da die richtigen Worte gefunden, um euch richtig heiß zu machen?
Ja natürlich. Er bringt eine besondere Energie in die Mannschaft, das hilft uns derzeit sehr. Wir wussten natürlich selbst, was wir in Durchgang zwei besser machen mussten und das hat er uns noch einmal eindrucksvoll aufgezeigt. Wir sind fünf Minuten eher als der Gegner zurück auf den Platz gegangen und wollten das Spiel mit aller Macht gewinnen - Das hat man auch gesehen. Zum Glück sind die drei Punkte endlich bei uns.

Alles ist ein bisschen lockerer, alle haben ein bisschen mehr Spaß.
Tim Hermes

Mike Terranova - zwei Spiele, vier Punkte und sichtbare Verbesserungen auf dem Platz im Vergleich zu den Wochen davor. Wie kann man so etwas erklären und was macht er anders als sein Vorgänger?
Eigentlich ist gar nicht viel anders. Als Spieler lässt du dich auf deinen Trainer voll ein und konzentrierst dich auf deine Aufgaben. Plötzlich kommt der Pass wieder an, auf einmal triffst du wieder das Tor - schwer zu sagen. In den Spielen davor geht der Ball gegen den Pfosten, jetzt geht er rein. Alles ist ein bisschen lockerer, alle haben wieder ein bisschen mehr Spaß. Jetzt funktioniert wieder einiges und diesen Lauf wollen wir fortführen. Das wir uns dieses Mal nicht noch das 2:2 gefangen haben zeigt aber schon, dass sich etwas getan hat.

Autor: Marlon Irlbacher

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