Ein berühmter Name - zumindest der Nachname - die selbe Position. Nermin Ibrahimovic ist wie sein berühmter Namensvetter Zlatan ein Stürmer.

Erndtebrück

TuS hat auch seinen Ibrahimovic

Hans-Georg Moeller
25. August 2016, 23:03 Uhr
Foto: Tillmann

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Ein berühmter Name - zumindest der Nachname - die selbe Position. Nermin Ibrahimovic ist wie sein berühmter Namensvetter Zlatan ein Stürmer.

Nermin Ibrahimovic ist Serbe, spielte zuletzt beim VfR Mannheim und hat nicht annähernd den Marktwert des in Manchester spielenden Schweden. Für Fußball-Oberligist TuS Erndtebrück ist der 26-Jährige der letzte Neuzugang, der kurz vor Ablauf des Transferfensters einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieb. Ein Einsatz gegen Neuenkirchen am Samstag aber kommt zu früh.

„Er hat keine Vorbereitung gehabt, ist gerade von einem Kreuz- und Syndesmosebandriss genesen“, so TuS-Trainer Florian Schnorrenberg. „Aber er ist ein Angreifer mit Potenzial, der uns weiterhelfen helfen wird.“ Schnorrenberg wird ihn behutsam an die Aufgaben heranführen, vielleicht am kommenden Mittwoch im Kreispokal-Duell beim SV Feudingen erstmals im blauen Erndtebrücker Trikot zum Einsatz bringen.

Am Samstag (16 Uhr), im dritten Punktspiel der Saison, gegen den Gast aus dem Münsterland, müssen es noch die anderen richten. Möglich, dass der neue Japaner Kinta Tamura mit dabei ist, denn der hat seine Freigabe jetzt erhalten. Sein Landsmann Yuki Miyazawa muss dagegen noch warten. „Vielleicht nächste Woche“, weiß der Trainer, dass der Abwehrspieler mit den Füßen scharrt.

Auch Xhuljo Tabaku wird dem TuS weiterhin nicht zur Verfügung stehen. Der Albaner sitzt seit mittlerweile vier Wochen in der Hauptstadt Tirana fest und wartet auf die nötigen Papiere. Nicht spielen kann am Samstag wegen seiner Wadenblessur auch Tim Treude.

So hat sich die Zahl der zur Verfügung stehenden Feldspieler zumindest um einen erhöht, was aber den Trainer natürlich wenig glücklich macht: „Es wäre mir schon lieber, wenn wir endlich alle Mann an Bord hätten.“ Natürlich weiß er, dass dies ein „Klagen auf hohem Niveau“ ist, denn immerhin hat der TuS trotz seiner nicht glücklichen Personalsituation zwei starke Mannschaften geschlagen und geht natürlich mit dem Willen, auch den dritten Gegner stolpern zu lassen, auf den Kunstrasen am Pulverwald.

„Neuenkirchen war immer eine unangenehme Mannschaft“, blickt Florian Schnorrenberg auf die gemeinsamen Jahr ein der Oberliga zurück. So entschieden die Münsterländer das letzte Duell gegen die Wittgensteiner in der Aufstiegssaison mit 2:0 für sich.

„Ein Gegner, dem wir mit viel Respekt begegnen“, so der Erndtebrücker Coach, „da brauchen wir wieder eine gute Leistung.“ Er verhehlt nicht, dass seine Mannschaft noch Steigerungs-Potenzial hat und das gegen die Neuenkirchener auf abrufen muss, um den dritten Sieg in Folge unter Dach und Fach zu bringen.

Lippstadt, Rhynern, Neuenkirchen, das sind für den TuS die ersten Eckpfeiler dieser Saison. Eine Startphase, die es in sich hat. Aber auch die kommenden Wochen mit den Gegnern Ennepetal, Brünninghausen und Kaan-Marienborn sind nicht „von Pappe“.

Autor: Hans-Georg Moeller

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