Für die Stimmung innerhalb des Teams war der späte Treffer gegen Schalke am Samstag eine Menge wert.

RWO

"Terra" hat die Qual der Wahl für den ersten Dreier

Ralf Bögeholz
25. August 2016, 21:52 Uhr
Foto: Micha Korb

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Für die Stimmung innerhalb des Teams war der späte Treffer gegen Schalke am Samstag eine Menge wert.

In der Tabelle machte er sich kaum bemerkbar. RWO ist auch vor dem sechsten Spieltag Schlusslicht der Regionalliga. Das soll sich aber Freitag Abend ändern, wenn es nach dem Willen von Trainer Mike Terranova geht. Bei der Reserve des 1. FC Köln wird ab 19.30 Uhr der erste Dreier der Saison ins Visier genommen.

„Die Mannschaft ist reif dafür“, findet Terranova, dem weiterhin bis auf Sinan Özkara der gesamte Kader zur Verfügung steht. Die Begeisterung im Training war wieder spürbar, auch wenn die hohen Temperaturen besonders Donnerstag keine so intensive Einheit zuließ. Terranova ließ seine Schützlinge zu kleinen Spielen gegeneinander antreten, aus denen er auch Rückschlüsse für die heutige Anfangsformation ziehen konnte. „Ein oder zwei Positionen sind auf jeden Fall etwas wacklig, da konnte ich schon sehen, wer richtig Gas gibt und sich reinhängt“, so Terranova.

Änderungen wird es vermutlich auf mindestens zwei Positionen geben. So dürfte Daniel Heber in der Viererkette eine Pause bekommen, nachdem er in den vergangenen Wochen mehr und mehr ausgelaugt wirkte und zuletzt gegen Schalke auch zur Pause herunter genommen wurde. Dominik Reinert könnte hier eine Alternative sein, da er auch das Spiel nach vorne weiter beleben kann. Daneben dürfte Felix Haas nach seiner fehlerfreien Vorstellung gegen Schalke an der Seite von Benjamin Weigelt die Innenverteidigung bilden.

Zwei offensive Einwechselspieler haben sich empfohlen

In der Offensive haben sich gegen Schalke gleich zwei Einwechselspieler empfohlen. Sowohl Rafael Garcia als auch Raphael Steinmetz brachten frischen Schwung. Möglich, dass beide heute beginnen. Die größeren Chancen jedoch hat Garcia, der auf der linken Seite für deutlich mehr Geschwindigkeit sorgte als der behäbig wirkende Maik Odenthal zuvor.

Da Patrick Bauder nach seiner starken Partie ebenso gesetzt sein dürfte wie der unter Terranova offensiver agierende Robert Fleßers, gibt es für die offensive Zentrale praktisch nur einen Platz, für den Terranova die Alternativen Steinmetz, Simon Engelmann und Güngör Kaya zur Verfügung hat. „Das wird vermutlich eine Bauchentscheidung“, sagt der Coach.

Hauptsache, der Dreier wird eingefahren.

Autor: Ralf Bögeholz

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