Die Test-Ergebnisse können sich sehen lassen.

VfB Homberg

Schlaflose Nächte für Trainer Stefan Janßen

Thomas Tartemann
09. August 2016, 07:37 Uhr
Foto: Ketzer

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Die Test-Ergebnisse können sich sehen lassen.

8:0 gegen Jüchen-Garzweiler, 6:0 bei Genc Osman, 8:1 beim VfL Rheinhausen, 2:1 bei Westfalia 04 Gelsenkirchen, 0:1 bei der STV Horst-Emscher, 1:1 beim FC Kray: Die Fußballer des VfB Homberg ballerten sich mit einer Trefferbilanz von 25:4 Toren für den Startschuss in der Oberliga Niederrhein warm. Am Sonntag (15 Uhr) geht es für die Linksrheinischen erstmals um Punkte, wenn der SC Düsseldorf-West an den Rheindeich kommt.

Bis dahin wird der Kopf von Chefcoach Stefan Janßen noch einige Male rauchen. „Es haben sich mehr als nur elf Spieler für die Startformation angeboten. Gerade bei der Generalprobe gegen Jürchen-Garzweiler hat man gespürt, dass sich jeder noch einmal zeigen wollte. Es gibt Trainer, die haben Sorgen, weil sie nicht ausreichend Spieler zur Verfügung haben. Und dann gibt es den Fall, dass man schlaflose Nächte hat, weil sich viele Jungs aufdrängen und man harte Entscheidungen treffen muss“, sagt Janßen.

Der 46-Jährige weiß, dass es in der Oberliga Niederrhein keinen Husarenritt wie zuletzt in der Landesliga geben wird. Die Anforderungen sind höher, die Gegner qualitativ stärker. „Homberg war in der Landesliga richtig stark. Sie hatten den laufstarken Dennis Wibbe im Mittelfeld, dazu den schnellen Sebastian Santana und den torgefährlichen Marcel Kalski. Da steckte enorme Qualität drin“, hat der VfB zum Beispiel bei Union Nettetals Trainer Chiquinho einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ob der Höhenflug von Kalski & Co. anhält, bleibt abzuwarten. Wibbe ist im Mittelfeld gesetzt. Im Angriff hat Knipser Kalski mit Jonas Rölver starke Konkurrenz bekommen. „Jonas hat anfangs zu lange nachgedacht. Ich habe ihm dann ein paar Sachen mit auf den Weg gegeben. Er hat mit die meisten Tore in den Testspielen gemacht und zählt zu den Gewinnern der Vorbereitung“, sagt Janßen.

Auf der rechten Offensivseite hat Justin Bock (Duisburger SV 1900) viele Pluspunkte gesammelt. Ebenfalls im Fokus: Der aus Uerdingen geholte Gerome Manca, der mit Dynamik und Schnelligkeit in der Viererkette überzeugt. Für die Sechser-Rolle bewirbt sich unter anderem Metin Kücükarslan (TSV Steinbach). Das Torwartrennen zwischen Philipp Gutkowski und dem von Schwarz-Weiß Essen geholten Dario Roberto ist eng. Janßen: „Die Torwartfrage werden wir im Wochenverlauf besprechen."

Autor: Thomas Tartemann

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