Der Verkauf des italienischen Fußballclubs AC Mailand an chinesische Investoren ist nach den Worten des langjährigen Besitzers Silvio Berlusconi fast in trockenen Tüchern.

Berlusconi

Verkauf von AC Mailand an Chinesen rückt näher

dpa
06. Juli 2016, 11:05 Uhr
Foto: firo

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Der Verkauf des italienischen Fußballclubs AC Mailand an chinesische Investoren ist nach den Worten des langjährigen Besitzers Silvio Berlusconi fast in trockenen Tüchern.

"(Der AC) Mailand hat nun seinen Weg in Richtung China aufgenommen", sagte der frühere italienische Ministerpräsident Reportern. Die Investoren müssten sich allerdings verpflichten, in den kommenden zwei Jahren 400 Millionen Euro in den Serie A-Club zu investieren.

Nähere Details zu den Käufern nannte Berlusconi nicht, der nach einer Herz-Operation aus dem Krankenhaus entlassen wurde. "Ich habe Mailand nicht mehr so verfolgen können wie in der Vergangenheit, und jetzt würde ich gerne eine Periode von 30 Jahren beenden", so der Medienunternehmer.

Der AC Mailand gehört zu den erfolgreichsten Fußballclubs in Europa, sucht allerdings nach neuem Kapital, um an alte Erfolge anzuknüpfen. Anfang Juni hatte der chinesische Konzern Suning den Lokalrivalen Inter Mailand übernommen.

Autor: dpa

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