Die Fortuna aus Köln kommt nur schleppend in die Vorbereitung. Besonders bei der Kaderzusammenstellung geht es nicht voran.

Fortuna Köln

50 Punkte sind das Ziel

Florian Fischer
01. Juli 2016, 14:15 Uhr
Foto: Tillmann

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Die Fortuna aus Köln kommt nur schleppend in die Vorbereitung. Besonders bei der Kaderzusammenstellung geht es nicht voran.

Fortuna Köln geht nun in seine dritte Drittligasaison in Serie. Bisher geht die Vorbereitung nur schleppend voran. Nicht nur, dass keines der beiden Testspiele gegen die beiden Regionalligisten Borussia Mönchengladbach II (1:1) und Rot-Weiß Oberhausen (0:3) gewonnen werden konnte, auch der Kader ist noch nicht komplett. Mit [person=1700]Marco Königs[/person] (Würzburger Kickers) und [person=8424]Julius Biada[/person] (Eintracht Braunschweig) haben zwei wichtige Stützen den Verein verlassen. Bisher konnte die Fortuna jedoch keinen gleichwertigen Ersatz verpflichten. Für Trainer Uwe Koschinat sind zwei neue Spieler aber eigentlich unabdingbar: "Definitiv kann ich nicht sagen, dass es noch zwei Neuzugänge gibt. Am Ende planen wir allerdings mit denen, weil ich auch glaube, dass wir diese beiden zwingend brauchen, um nicht nur in der Spitze, sondern auch in der Breite entsprechende Qualität zu haben. Denn auf Strecke wird es immer mal so sein, dass Spieler nicht zu Verfügung stehen. Und die müssen wir adäquat ersetzten können."

Ich weiß, wir mussten da immer sehr tief stapeln, da unsere Möglichkeiten einfach nicht mehr hergegeben haben. Und objektiv betrachtet glaube ich, das, was wir in der Meisterschaft geleistet haben, ist wirklich hervorragend, dennoch würde ich schon gerne eine fünf vorne bei unserem Punktestand sehen.
Uwe Koschinat (Fortuna Köln)

Konkretes kann die Fortuna aber noch nicht vermelden. "Ich habe leider nur zwei Schüsse frei und nicht drei oder vier, um die richtige Entscheidung zu treffen. Das empfinde ich in der aktuellen Situation als gar nicht so leicht, weil eine relativ große Anzahl an Vereinen, die gut betucht sind, ihren Kader komplett neu zusammenstellen müssen. Daher ist derzeit eine große Betriebsamkeit auf dem Markt", betont der Kölner Trainer.

Aufgrund der noch nicht entschiedenen Personalien läuft die Vorbereitung auch eher schleppend an, was die Ergebnisse in den beiden Testspielen zeigen. Koschinat erklärt: "Man merkt schon, dass wir noch nicht komplett sind in der Kaderzusammenstellung. Dass diese Transferperiode für uns mit Sicherheit eine besondere ist, da wir zwei absolute Topspieler verloren haben. Ich glaube, dass die beiden Spiele, besonders das gegen RWO, gezeigt haben, dass es extreme Unterschiede im Leistungsvermögen des Kaders gibt. Dass wir ja schon eine ganze Reihe junge Spieler haben, die einfach noch nicht die Erfahrung haben im Seniorenbereich und die noch nicht auf so einem Niveau gespielt haben wie Oberhausen."

Dennoch hofft Koschinat auf eine Steigerung seiner Mannschaft in der nächsten Saison: "Im nächsten Jahr erwarte ich schon, dass die Liga mehr auseinander geht. Es gibt deutlich mehr klare Abstiegskandidaten. Aber auch mehr Topvereine, die sich nicht erst im Laufe der Saison herauskristallisieren, so wie Würzburg und Aue im letzten Jahr. Sondern von Anfang an nach vorne marschieren. Deswegen sind wir sehr gut beraten uns am Mittelfeld der Liga zu orientieren, das wäre wieder ein ganz großer Erfolg. Auf der anderen Seite bin ich jemand, der sich sehr stark an der Weiterentwicklung messen lässt. Ich weiß, wir mussten da immer sehr tief stapeln, da unsere Möglichkeiten einfach nicht mehr hergegeben haben. Und objektiv betrachtet glaube ich, das, was wir in der Meisterschaft geleistet haben, ist wirklich hervorragend, dennoch würde ich schon gerne eine fünf vorne bei unserem Punktestand sehen. Das wäre eine hervorragende Weiterentwicklung. Das würde zeigen, dass diese homogene Truppe weiter nach vorne Marschiert und dass sie heiß und gierig bleibt."

Autor: Florian Fischer

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