Mit Sergen Sezen (TSV Meerbusch), Fabian Groß (SV Hönnepel-Niedermörmter), Baran Özcan (SV Sonsbeck) und Timo Friede (Fichte Lintfort) verlassen vier Spieler den VfB Homberg.

VfB Homberg

Urgestein Acar hört auf

Thomas Tartemann
08. Juni 2016, 06:07 Uhr
Foto: Michael Ketzer

Foto: Michael Ketzer

Mit Sergen Sezen (TSV Meerbusch), Fabian Groß (SV Hönnepel-Niedermörmter), Baran Özcan (SV Sonsbeck) und Timo Friede (Fichte Lintfort) verlassen vier Spieler den VfB Homberg.

Routinier Sunay Acar hängt seine Schuhe an den Nagel, wird dem Verein aber in anderer Funktion erhalten bleiben. Vizepräsident Wolfgang Graf: „Sunay ist ein Urgestein des VfB Homberg. Wir wollen ihn in unserer U 23 einbauen. Sunay wird in ein paar Wochen 38 Jahre alt. Du musst als Spieler einfach wissen, wann es vorbei ist. Die Entscheidung stand für ihn schon länger fest. Wir beide haben nach dem perfekt gemachten Aufstieg erst einmal eine halbe Stunde zusammen geheult.“

Noch offen ist der Verbleib von Torjäger Sebastian Santana, der mit zwei Treffern beim 4:3 über den FSV Duisburg zum gelb-schwarzen Helden mutierte. „Bei mir ist noch alles offen“, sagt Santana, „im Moment genieße ich einfach den Aufstieg. Ich bin mit Rot-Weiss Essen aus der A-Jugend-Bundesliga und mit Sonsbeck aus der Oberliga abgestiegen. Umso schöner, dass in meiner Vita nun auch ein Aufstieg mit Homberg auftaucht. Wir haben das Ding als Team gerockt“, sagt der 21-Jährige, der mit neun Toren und vier Assists auch Eigenwerbung betrieb. Entweder für Homberg oder aber für ein neues Tätigkeitsfeld. Die Tatsache, dass der VfB in der Offensive nachlegen wird und dass Santanas Leistungskurve im Zick-Zack verlief, spricht eher für die zweite Variante.

Unterdessen freut sich Mittelfeldspieler Oguzhan Cuhaci auf sein zweites Oberliga-Gastspiel mit Homberg: „Ich bin im letzten Sommer hiergeblieben, um den Abstiegsmist gerade zu biegen. Ich freue mich riesig, dass es mit dem Sprung nach oben geklappt hat. Wir haben immer einen kühlen Kopf bewahrt und starten jetzt mit Rückenwind in die Oberliga.“

Autor: Thomas Tartemann

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