Der 1. FC Wülfrath hat sich aus eigentlich aussichtsloser Situation wieder herangepirscht. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt nur noch zwei Punkte.

1. FC Wülfrath

Der Relegationsplatz ist in Rechweite

27. Mai 2016, 10:39 Uhr
Foto: Kai Griepenkerl

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Der 1. FC Wülfrath hat sich aus eigentlich aussichtsloser Situation wieder herangepirscht. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt nur noch zwei Punkte.

Vor drei Wochen sah das noch anders aus. Die Bergischen schienen sich bereits mit dem Abstieg in die Bezirksliga abgefunden zu haben und trieben die Planungen für die tiefere Spielklasse voran. Nun muss wieder zweigleisig geplant werden. "Es konnte eigentlich keiner mehr Hoffnung haben", sagte Wülfraths Vorsitzender Michael Massenberg.

Doch nach den Siegen gegen Rath, Sterkrade-Nord und Niederwenigern ist der 1. FC sprichwörtlich wie Phoenix aus der Asche emporgestiegen. Oder wie der MSV Duisburg in der 2. Liga. Massenberg: "Der Vergleich wird in der Stadt gerne herangezogen. Dadurch macht sich gerade etwas Euphorie breit. Viele glauben wieder daran, dass wir es doch noch schaffen können, in der Liga zu bleiben. Mit der nötigen Konzentration, aber auch der nötigen Lockerheit können wir das noch packen."

Mit der nötigen Konzentration, aber auch der nötigen Lockerheit können wir das noch packen
Michael Massenberg

Und die hat Trainer Joachim Dünn seinen Spielern wieder eingeflößt. Nach der Entlassung von Zeljko Nikolic und dem schnellen Rücktritt seines Nachfolgers Mesut Güngör, hat der Sportliche Leiter das Zepter wieder selbst in die Hand genommen, ehe im Sommer Maik Franke, aktuell noch Trainer beim SV Union Velbert, übernimmt. Massenberg hat für die Arbeit Dünns viel Lob übrig: "Er hat es geschafft, komplett den Druck von der Mannschaft zu nehmen. Wir haben uns in den letzten Wochen gut präsentieren und müssen das in dieser Form weiter tun." Dem Team traut der Vorsitzende das Erreichen des Relegationsplatzes ohne weiteres zu: "Es bewahrheitet sich dann doch, welches Potenzial eigentlich in dieser Truppe steckt. Wir werden jetzt nur noch von Spiel zu Spiel nach vorne blicken und dann sehen wir, was am Ende dabei herumkommt."

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