Frank Kontny hat keinen Anlass, seine Zufriedenheit über sein Team zu verbergen.

ETB: Ordnung und Disziplin für Wunsch-Resultate

Nicht in Schönheit sterben

og
17. August 2007, 19:05 Uhr

Frank Kontny hat keinen Anlass, seine Zufriedenheit über sein Team zu verbergen. "Ich habe überhaupt keinen Grund, zu motzen", legt er sich fest. Allerdings darf er sich bestätigt fühlen, seine Liga-Einschätzung, die er vor der Spielzeit formulierte, trifft zu. "Ein Hauen und Stechen." Bisher blieb der ETB ohne großartige Blessur, zwei Auswärtsmatches gewonnen (Düsseldorf, Speldorf), zuhause ein Remis (Velbert). Mächtiger Rückenwind vor dem Knaller gegen den aktuellen Tabellenzweiten Borussia Mönchengladbach II (Sonntag, 19. August, 15 Uhr, Uhlenkrug).

Kontny betont: "Wichtig ist die Ordnung und Disziplin, dadurch kriegen wir die gewünschten Resultate." In der Tat, jeder hat noch in Erinnerung, dass in der letzten Spielzeit permanent auf die Schulter geklopft, das schicke Auftreten des Clubs gelobt wurde. Kontny: "Was hatten wir stellenweise davon? Der Gegner gewann." Das soll nicht mehr so sein. Deshalb lässt sich der Ex-Profi keine Spur beirren.

Kontny entdeckt "Schwung im Laden". Logisch, einen Markus Katriniok schob er in Speldorf nach, "er traf mit der ersten Ballberührung." Auch einen Manuel Schulitz konnt er noch bringen. "Man muss sich das einmal vorstellen, solche Akteure habe ich auf der Bank", schüttelt Kontny fassungslos mit dem Kopf. Schulitz dürfte gegen Gladbach aber ausfallen (Wade). In der Warteschleife ist auch Keeper Tobias Ritz, eigentlich die Nummer eins, den eine Verletzung (Oberschenkel) aus dem ersten Match aus der Spur brachte.

"Vielleicht kann er Sonntag auf der Bank sitzen", rätselt Kontny. Vertreter Marcel Johns präsentiert sich jedoch tadellos. "Da habe ich doch gerne den schwarzen Peter", nickt Kontny. Bilal Lekesiz und Sunay Acar "holten sich in der Zweitvertretung Praxis."

Autor: og

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