Clemens Tönnies erlebt auf Schalke gerade eine schwierige Zeit. Der Aufsichtsrats-Vorsitzende des FC Schalke 04 spürt Widerstand vor der erhofften Wiederwahl bei der JHV am 26. Juni.

Tönnies

Richtung auf Schalke gibt allein der Manager vor

Peter Müller
19. Mai 2016, 10:25 Uhr
Foto: firo

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Clemens Tönnies erlebt auf Schalke gerade eine schwierige Zeit. Der Aufsichtsrats-Vorsitzende des FC Schalke 04 spürt Widerstand vor der erhofften Wiederwahl bei der JHV am 26. Juni.

Dem 59-Jährigen wird unter anderem vorgeworfen, sich zu oft ins Tagesgeschäft eingemischt zu haben. Deshalb gibt er sich lernfähig. „Wir brauchen eine klare Richtung“, sagt er. „Die gibt Christian Heidel vor, und alle haben sich danach zu richten.“ Das Wort „alle“ betont er dabei stark. Jeder soll hören, dass er damit auch sich selbst meint.

Ich werde mich auf das konzentrieren, was ein Aufsichtsrat tun muss – Aufsicht führen und Rat geben
Clemens Tönnies

Tönnies verspricht, sich zurückzuziehen: „Ich werde mich auf das konzentrieren, was ein Aufsichtsrat tun muss – Aufsicht führen und Rat geben.“

Der neue Manager hat Tönnies klargemacht, dass er sich nicht in seinen Aufgabenbereich hineinreden lassen will. „Ich bestehe darauf, dass das operative Geschäft Aufgabe des Sportvorstandes ist“, sagt Heidel unmissverständlich. „Ich wäre sonst nicht gekommen.“
Sein Vorgänger Horst Heldt sagte zum Abschied, er hätte egoistischer sein müssen. Heidel hat das sehr wohl vernommen.

Autor: Peter Müller

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