Der Start unter dem neuen Trainer Sven Demandt hätte für Frank Löning kaum besser laufen können.

RWE

Lönings Zeichen, dass er es kann

10. April 2016, 09:07 Uhr
Foto: Tillmann

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Der Start unter dem neuen Trainer Sven Demandt hätte für Frank Löning kaum besser laufen können.

Nach 18 Minuten erzielte der 34-Jährige mit dem 1:0-Führungstreffer gegen Rot Weiss Ahlen sein zweites Saisontor. Dementsprechend groß war nach der Partie auch die Erleichterung beim Winterneuzugang vom Chemnitzer FC: „Ein Tor ist immer ein schönes Zeichen dafür, dass man es kann.“ Allzu große Bedeutung will Löning dem Ganzen jedoch nicht beiwohnen lassen. Schließlich stehe vor allem im derzeitigen Abstiegskampf das Erfolgserlebnis als Mannschaft im Vordergrund: „Das ist das, was zählt. Wenn wir gewinnen, muss ich keine drei, vier Tore schießen, um glücklich zu sein. Natürlich wird man als Stürmer an Toren gemessen, aber mir ist es immer wichtiger gut für das Team zu arbeiten, selbst wenn einem kein Tor gelingt.“

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Dennoch kann sich Löning nach dem zweiten Auswärtssieg der Saison in Ahlen problemlos selbst auf die Schulter klopfen. Agierte der Stürmer in den letzten noch oftmals glücklos, präsentierte er sich im Ahlener Wersestadion als ständiger Unruheherd. Es schien nur folgerichtig, dass er nach einem langen Ball von Jeffrey Obst vollkommen blank vor der Ahlener Hintermannschaft auftauchte, mit einer geschickten Körpertäuschung Ahlens Christopher Heermann vernaschte und trocken unten rechts verwandelte. Im Trainerwechsel wollte Löning jedoch kein mögliches Erfolgsindiz ausmachen: „Für uns als Mannschaft war es ein neues Spiel und da dürfen wir uns nicht dafür interessieren, wer am Rand steht und das sagen hat. Wir als Mannschaft sind in der Pflicht.“

Gegen Erndtebrück gilt es nun für den 102-fachen Zweitligaspieler darum, an die Ahlen-Leistung anzuknüpfen, um direkt den nächsten Befreiungsschlag im Abstiegskampf zu schaffen: „Wir wollen auch da wieder unbedingt etwas mitnehmen. “ Mit einer ähnlichen Leistung wie im Münsterland ist beim Nachholspiel im Siegener Leimbachstadion jedoch einiges drin. Löning: „Wir haben teilweise richtig guten Fußball gespielt, aber es ist auch noch nicht alles Gold, was glänzt. Wir müssen weiter an uns arbeiten, alles raushauen und den nächsten Schritt machen.“

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