„Es werden immer weniger Spiele“, rechnete SC Hassels Trainer Thomas Falkowski nach den 1:0 (1:0)-Erfolg seiner Mannschaft gegen die Zweitvertretung des SC Preußen Münster.

SC Hassel

Wann knallen die Sektkorken?

Stefan Bunse
03. April 2016, 20:17 Uhr
Foto: Müller

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„Es werden immer weniger Spiele“, rechnete SC Hassels Trainer Thomas Falkowski nach den 1:0 (1:0)-Erfolg seiner Mannschaft gegen die Zweitvertretung des SC Preußen Münster.

Und kam auf acht noch ausstehende Partien. Ganz an einer Hand abzählen konnte er sie noch nicht. Aber bei weiterhin acht Zählern plus dem weitaus besseren Torverhältnis vor dem Delbrücker SC glauben nur noch kühnste Pessimisten daran, dass die Gelsenkirchener den Aufstieg in die Oberliga Westfalen noch vermasseln. „Ich kann ja nicht sagen, dass wir schon durch sind. Sind wir ja auch noch nicht, aber unsere Aussichten haben sich sicher nicht verschlechtert“, lachte Falkowski. Da war es auch zu verschmerzen, dass der Sieg gegen die starken Münsterländer etwas zäh daher kam. „Es war ein enges Spiel“, nickte „Falke.“ „Immerhin war es endlich unser erster Heimsieg im Jahr 2016. Letztendlich hat die individuelle Qualität Dawid Ginczek den Unterschied ausgemacht. Auch für ein 1:0 gibt es drei Punkte.“ Zwei Minuten vor der Pause schaltete der Torjäger nach einem Freistoß am schnellsten und sorgte für den Endstand.

Dass die Hasseler nicht mehr so leichtfüßig durch die Liga wandeln, wie noch in der Hinrunde hat auch etwas damit zu tun, dass die Gegner sich besser auf das Offensivspektakel des Primus eingestellt haben. Das fand auch Münsters Trainer Sören Weinfurtner: „Gegen den absolut verdienten Tabellenführer hat meine junge Mannschaft eine sehr erwachsene Leistung gezeigt. Wir konnten das Spiel über weite Strecken kontrollieren“, war der Coach mit der Darbietung seiner Elf einverstanden. Weil der SCH aber dennoch in schöner Regelmäßigkeit seine Punkte einfährt, dürfte es nur noch eine Frage von Wochen sein, bis am Lüttinghof die Sektkorken knallen. Dort bastelt die Führung schon am Kader für die kommende Saison. Nach den Vertragsverlängerungen von Daniel Eisenkopf und Nedim Djuliman unter der Woche ist in den kommenden Tagen mit weiteren Zusagen zu rechnen.

Autor: Stefan Bunse

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