Sebastian Rasch, Trainer des Bezirksligisten SV Vestia Disteln, konnte sich am Sonntag über einen 7:1-Sieg gegen den Tabellenfünften FC/JS Hillerheide freuen.

SV Disteln

Kantersieg überrascht selbst den Trainer

Karina Klütsch
21. März 2016, 17:42 Uhr
Foto: Tim Müller

Foto: Tim Müller

Sebastian Rasch, Trainer des Bezirksligisten SV Vestia Disteln, konnte sich am Sonntag über einen 7:1-Sieg gegen den Tabellenfünften FC/JS Hillerheide freuen.

Die Hertener fuhren am 21. Spieltag drei wichtige Punkte ein. Aktuell belegen sie damit den neunten Tabellenplatz. Dass das Resultat aber so deutlich ausfallen würde, konnte sich Trainer Sebastian Rasch nicht vorstellen: "Hillerheide ist eine sehr heimstarke Mannschaft, daher hat mich der Sieg schon überrascht."

Bereits in der ersten Halbzeit gingen die Hertener mit 3:0 in Führung. Der Disteln-Coach wusste aber aus jüngster Erfahrung, dass die Mannschaft sich auf diesem Ergebnis nicht ausruhen darf: "Vor drei Wochen haben wir gegen den SuS Waltrop gespielt und dort haben wir uns nach dem 2:1 in der ersten Halbzeit scheinbar sehr sicher gefühlt und in der zweiten Halbzeit dann einige Fehler gemacht und somit nur ein 3:3 erreicht. Daher habe ich meine Spieler nach der ersten Halbzeit ermahnt und sie an das Waltroper Spiel erinnert. Glücklicherweise ist die zweite Halbzeit für uns aber dieses Mal gut gelaufen, das kannte ich so von meiner Mannschaft gar nicht. Wir haben Tore geschossen, die wir vorher nie erzielt haben und auch in Zukunft nicht mehr erzielen werden."

Neben den vielen Toren fiel im Spiel jedoch auch die Masse an Gelben Karten ins Auge. Insgesamt wurden 14 vergeben, zwölf davon in der zweiten Halbzeit. Auf Nachfrage erzählt Rasch: "Mich hat die Anzahl auch überrascht, weil es doch ein recht einseitiges Spiel war und da sind so viele Gelbe Karten normalerweise nicht üblich. Sicherlich hat auch der Schiedsrichter dabei eine große Rolle gespielt."

Autor: Karina Klütsch

Kommentieren