So unterschiedlich können Wahrnehmungen sein.

DSC Wanne-Eickel

Die Unentschieden "nerven" Rudnik

21. Februar 2016, 18:56 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

So unterschiedlich können Wahrnehmungen sein.

Nach dem 1:1 zwischen dem DSC Wanne-Eickel und der SpVg Olpe stehen beide Teams weiterhin einträchtig nebeneinander in der Tabelle auf dem sechsten und sieben Platz. Die frühe Führung durch Sven Preissing (5.) konnten die Sauerländer durch Yannik Buchen bei teilweise grenzwertigen Bedingungen wegen eines peitschenden Windes bereits nach einer Viertelstunde ausgleichen.

Zufrieden war nach der gerechten Punkteteilung aber nur Olpes Coach Marek Lesniak. „Zick-Zack“-Lesniak wertete den Zähler im Windböen-Spiel von Wanne-Eickel als „ verdienten Bonuspunkt“ im Kampf gegen den Abstieg. „Als Aufsteiger dürfen wir jedoch nicht den Fehler machen und uns zu früh in Sicherheit wiegen“, resümierte der Ex-Profi. „Meine junge Truppe sammelt weiter Zähler für Zähler. Und in Wanne-Eickel werden nicht mehr viele Mannschaften etwas holen. Deswegen bin ich sehr glücklich.“

Die Hausherren schlichen deutlich zerknirschter vom Kunstrasen an der Reichstraße. „Die vielen Unentschieden nerven“, erklärte DSC-Trainer Marco Rudnik nach der neunten Punkteteilung im 17. Saisonspiel. Ein Abseitstreffer kurz vor dem Ende durch Eduard Sprenger wurde durch den guten Schiedsrichter Samuel Cabello Perez zu Recht nicht anerkannt. „Es war für mich nicht klar zu erkennen, aber es war wohl in Ordnung“, meinte Rudnik. Ohnehin musste sich sein Team an die eigene Nase fassen.

„Wir hatten genügend Chancen, das Spiel zu gewinnen. Aber wir müssen kaltschnäuziger werden. Das ist unser großes Manko.“ Sonst wird das nichts, hätte er hinzufügen können. Die Schwarz-Gelben konnten die überraschende Heimniederlage des Spitzenreiters 1. FC Kaan-Marienborn (1:2 gegen den Kirchhörder SC) nicht nutzen, um vielleicht noch mal in das Aufstiegsrennen einzugreifen. Im Grunde ist die Saison für die Schwarz-Gelben gelaufen. „Wir spielen ganz gut, aber wir belohnen uns nicht“, stöhnte Rudnik.

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