Wer hätte damit gerechnet? Nach 22 Spieltagen liegt die Reserve von Fortuna Düsseldorf auf Platz fünf.

Düsseldorf II

Zukunft des Erfolgstrainers ungewiss

Krystian Wozniak
15. Februar 2016, 18:16 Uhr
Foto: Tillmann

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Wer hätte damit gerechnet? Nach 22 Spieltagen liegt die Reserve von Fortuna Düsseldorf auf Platz fünf.

Vor der Saison zählten die Landeshauptstädter zu den Abstiegskandidaten. Nach drei Siegen in Folge im Jahr 2016 gehört die Düsseldorfer Zweitvertretung zu den Spitzenteams. Angeführt von Routinier [person=1497]Christian Weber[/person] und dem starken Offensiv-Trio um [person=4300]Tugrul Erat[/person], Nazim Sangare und [person=9193]Kemal Rüzgar[/person] macht es die Mannschaft von Trainer Taskin Aksoy jedem Gegner schwer. Am Samstag sorgte [person=15083]Robin Bormuth[/person], der mit [person=8797]Leander Goralski[/person] ein gutes Innenverteidiger-Paar bildet, mit seinem Treffer zum 1:0 über den SV Rödinghausen für den 10. Saisonsieg. Nur Mönchengladbach II (12) und Lotte (12) haben noch mehr Dreier geholt. RevierSport sprach mit Erfolgscoach Taskin Aksoy, der seit dem 1. Juli 2012 in Düsseldorf unter Vertrag steht, über die aktuelle Situation.

Taskin Aksoy, Platz fünf nach 22 Spielen. Damit hätten Sie nicht gerechnet oder?
Wir sind zufrieden. Man darf aber auch nicht vergessen, dass wir ein, zwei und im Vergleich zu manchen Klubs sogar drei Spiele mehr absolviert haben. Trotzdem sehe ich natürlich auch die Entwicklung der Mannschaft und die ist äußerst positiv.

Wo liegt der Schlüssel zum aktuellen Lauf?
Wir haben eine wirklich gute Vorbereitung absolviert. Wir hatten keinerlei Verletzungssorgen und haben den Kader verkleinert und mit Hendrik Lohmar einen Mann dazubekommen, der eingeschlagen hat. Jetzt sind nur Jungs im Kader, die wissen, was wir von ihnen verlangen und die unseren Weg kontinuierlich mitgehen wollen.

Ich bin Fußballlehrer und von meiner Kompetenz sowie Qualität überzeugt. Sollte ein höherklassiges Angebot kommen, dann muss man sich damit auseinandersetzen
Taskin Aksoy

Die kommenden Gegner heißen unter anderem Erndtebrück, Velbert und Wegberg-Beeck. Kann die Fortuna-Reserve vielleicht sogar noch in den Titelkampf eingreifen?
Nein! Unser Ziel bleibt bestehen: Wir wollen fünf Mannschaften am Ende hinter uns lassen. Sollten wir ein paar Plätze höher stehen, dann nehmen wir das gerne mit. Aktuell haben wir das Glück, dass wir einen kleinen, guten Kader zur Verfügung haben. Sollten uns mal drei, vier Spieler ausfallen, dann könnten wir auch Probleme bekommen. Deshalb ist es wichtig noch einige Siege einzufahren, um den Klassenerhalt in trockene Tücher zu bringen.

Ihr Vertrag läuft am Saisonende aus. Wo sehen Sie Ihre Zukunft?
Wir befinden uns mit der Fortuna in Gesprächen. Ich fühle mich in Düsseldorf sehr wohl. Aber man weiß nie, was in diesem Geschäft passiert. Ich bin Fußballlehrer und von meiner Kompetenz sowie Qualität überzeugt. Sollte ein höherklassiges Angebot kommen, dann muss man sich damit auseinandersetzen. Aber das liegt nicht nur an mir. Da muss jemand schon eine Idee haben, um mich zu installieren.

Autor: Krystian Wozniak

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