Fußball-Oberligist TSG Sprockhövel muss den 5:2-Sieg im Vorbereitungsspiel gegen den Westfalenligisten DJK TuS Hordel möglicherweise teuer bezahlen.

TSG Sprockhövel

Sorgen um Leroy Kwadwo

Heiner Wilms
24. Januar 2016, 13:13 Uhr
Foto: Olaf Ziegler

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Fußball-Oberligist TSG Sprockhövel muss den 5:2-Sieg im Vorbereitungsspiel gegen den Westfalenligisten DJK TuS Hordel möglicherweise teuer bezahlen.

Wie schon zuletzt im Spiel gegen die U 23 von Fortuna Düsseldorf, gingen die Sprockhöveler dieses Spiel mit kleinem Kader an. Allerdings war mit Domenic Lacroce ein Gastspieler dabei, der in der zweiten Halbzeit auch zum Einsatz kam. Als Auswechselspieler wurden sonst nur Tim Oberdorf, Kadir Can Akgül und Jörg Neumann als Torwart aufgeführt. Neumann stellte sich zur Verfügung, weil David von Hagen über Rückenschmerzen klagt. Kadir Can Akgül absolvierte nur ein Lauftraining, und Tim Oberdorf kam erst leicht verspätet zum Spiel, wurde in der zweiten Halbzeit dann aber eingewechselt und bewegte sich in der verbliebenen halben Stunde auch rund.

Kwadwo humpelt in die Kabine

Darüber dürfte sich Trainer Andrius Balaika sehr gefreut haben, denn der Rechtsverteidiger gehörte zuletzt den angeschlagenen Spielern. Entwarnung also im Fall Oberdorf, dafür macht sich Sprockhövels Trainer jetzt Sorgen um [person=28266]Leroy Kwadwo[/person]. Für den Innenverteidiger war das Spiel nämlich nach 64 Minuten beendet. Kwadwo humpelte stark, als er in die Kabine geführt wurde. Das sah auf jeden Fall nicht gut aus. „Wir müssen jetzt abwarten, was mit Leroy ist“, sagte denn auch Andrius Balaika mit leicht sorgenvoller Miene.

Im Spiel der Sprockhöveler fehlten in der ersten Halbzeit noch die Automatismen. Das ist auch kein Wunder, denn durch die zahlreichen Ausfälle können viele Spieler nicht auf den gewohnten Positionen spielen. In der zweiten Halbzeit wurde es dann aber besser. Andrius Balaika bescheinigte seinen Jungs dann auch, dass sie sich „gut bewegt“ hatten.

Simon Bukowski trifft zum 3:1

Das war auch am Freitagabend so. Denn da wurde im Sprockhöveler Baumhof trainiert. Sehr intensiv, wie man beim Testspiel erfahren konnte. Trainingseinheiten mit Andrius Balaika sind von der Dauer etwa so wie Konzerte mit Bruce Springsteen. Da wird gerne die Drei-Stunden-Marke geknackt.

Das soll auch in der nächsten Woche noch so bleiben. Da wird dann weiter im Kraft- und Ausdauerbereich gearbeitet. Danach will Balaika die Belastung herunter fahren, dann wird mehr im taktischen Bereich gearbeitet.

Und natürlich hofft Balaika, dass sich bis zum Rückrundenstart der Kader wieder füllt. Denn Spieler wie Adrian Wasilewski oder Max Claus, die auch gestern fehlten, dürfte nur schwer zu ersetzten sein.

Allerdings kam der Vertreter von Stürmer Max Claus im Spiel gegen Hordel zu einem Torerfolg. Simon Bukowski, der wieder ein enormes Laufpensum ablieferte, traf zum zwischenzeitlichen 3:1.

Autor: Heiner Wilms

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