Mit Dan-Patrick Poggenberg konnte MSV-Coach Ilia Gruev einen Langzeitverletzten wieder auf dem Platz begrüßen. Dafür fehlte ein anderer, was zunächst für Verwunderung sorgte.

MSV Duisburg

"Rata" fehlt zum Trainingsstart

06. Januar 2016, 19:43 Uhr
Foto: firo

Foto: firo

Mit Dan-Patrick Poggenberg konnte MSV-Coach Ilia Gruev einen Langzeitverletzten wieder auf dem Platz begrüßen. Dafür fehlte ein anderer, was zunächst für Verwunderung sorgte.

Torhüter [person=35]Michael Ratajczak[/person] fehlte zum Trainingsauftakt am Mittwochnachmittag. Nachdem im Vorfeld nichts derartiges kommuniziert wurde, waren die Fans an der Seitenlinie durchaus verwundert. Gruev sorgte nach der ersten Einheit in der Wintervorbereitung aber schnell für Entwarnung. Zwar fehlte "Rata", weil er leichte Probleme mit der Leiste hat, "das ist aber keine große Geschichte". Beim individuellen Training zu Hause hatte der Keeper beim Laufen nach nur zwei Einheiten Probleme verspürt. Jetzt soll er sich erst einmal ein bisschen schonen. "Wir schauen da jetzt von Tag zu Tag."

Ebenfalls nicht dabei waren die Langzeitverletzten [person=3220]Simon Brandstetter[/person], Andreas Wiegel und [person=1806]Pierre De Wit[/person], der in den Planungen der sportlichen Leitung erst einmal keine Rolle spielt. Der sportliche Leiter Ivica Grlic betont: "Wir rechnen nicht mit ihm." Bei Brandstetter warten die Verantwortlichen auf die letzten Untersuchungsergebnisse. [person_box=7338]Enis Hajri[/person_box] dagegen konnte zumindest beim Warmlaufen wieder mit seinen Teamkollegen trainieren. "Wir müssen von Tag zu Tag sehen, wie es sich entwickelt", sagt Gruev.

Die Hoffnung auf eine rasche Genesung ist vorhanden, das gilt auch für Angreifer [person=31749]Victor Obinna[/person]. Der Trainer hofft, dass der Stürmer bis zum Saisonstart in Bielefeld (8. Februar, 20:15 Uhr) möglicherweise wieder fit ist. "Wir rechnen damit, dass er im Trainingslager ein paar Einheiten mit der Mannschaft und mit dem Ball mitmachen kann. Und wenn das in der Türkei schon gut klappt, dann können wir vielleicht in Bielefeld mit ihm rechnen." Vom Kopf her ist Obinna nach seiner OP auf jeden Fall einen ganzen Schritt weiter. Hatten ihn die Knieprobleme bislang auch mental belastet, so fühlt er sich jetzt "frei", wie Gruev weiß.

Autor:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren