Landesligist TuS Heven beendet die Hinrunde auf einem enttäuschenden 15. Platz. Wir sprachen mit Trainer Marc Müller über die Hinserie und die Pläne des Vereins in der Winterpause.

TuS Heven

Mit Judo zum Klassenerhalt

Nico Jung
25. Dezember 2015, 10:37 Uhr

Landesligist TuS Heven beendet die Hinrunde auf einem enttäuschenden 15. Platz. Wir sprachen mit Trainer Marc Müller über die Hinserie und die Pläne des Vereins in der Winterpause.

Marc Müller über...

die Hinrunde des TuS Heven:
Ich habe das Amt ja erst nach dem elften Spieltag übernommen. Ich habe eine Mannschaft vorgefunden, die im freien Fall war und bei der zuvor viele Dinge versäumt wurden. Charakterlich ist sie aber intakt und bereit alles zu geben. Zum Beispiel waren in der ersten Woche bei einem Training am Feiertag um 11 Uhr 16 Mann beim Training. Wir haben die Gegentorflut gestoppt und aus den ersten beiden Spielen vier Punkte geholt. Danach hatte ich mir ein paar Punkte mehr erhofft, aber ich bin trotzdem zufrieden. Ich habe die schwere Aufgabe angenommen, weil sie mich gereizt hat, auch wenn ich zugeben muss, dass man dafür ein bisschen bekloppt sein muss.

personelle Veränderungen im Winter:
Wir führen bislang Gespräche, aber können noch keinen Zugang verkünden. Wir wollen aber ein bis zwei frische Gesichter holen, die uns auch direkt weiterhelfen. Dabei legen wir vor allem Wert auf die Offensive, denn die ist unser größtes Problem. Allerdings ist unsere finanzielle Situation nicht gut, weshalb es gerade im Winter schwer ist jemanden zu finden der passt.

Ziele für 2016:
Unser Ziel ist ganz klar der Nichtabstieg. Das wird schwer genug und viel mehr ist auch nicht drin. Zudem will ich der Mannschaft wieder ein Gesicht und eine Spielidee verschaffen. Wir wollen auf dem Platz mehr Dominanz und klarere Aktionen haben, indem wir unser Offensivspiel verbessern.

den Start der Vorbereitung:
Wir beginnen unsere sechswöchige Vorbereitung am 12. Januar. Ich freue mich darauf, denn ich setze auf den Faktor Zeit. Ich hatte bisher nämlich noch nicht die Möglichkeit in Ruhe mit der Mannschaft zu arbeiten, da immer direkt das nächste Spiel anstand. Aus dem Sommer haben wir körperlich noch einiges nachzuholen, denn im Abstiegskampf brauchst du Substanz, um das Spielerische gegebenenfalls auszumerzen. Außerdem wollen wir unser Spiel im Ballbesitz verbessern und weiter an unserer defensiven Stabilität arbeiten. Ich werde versuchen die Vorbereitung möglichst abwechslungsreich zu gestalten, denn gerade im Winter ist es immer kalt und nass und da tut Abwechslung ganz gut. Dazu werden wir auch andere Sportarten, wie zum Beispiel Judo, einstreuen, um ein anderes Körpergefühl kennenzulernen.

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Autor: Nico Jung

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