Der FC Kray hat am Mittwochabend endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis gefeiert.

FC Kray

Decker lobt die Einstellung

Krystian Wozniak
05. November 2015, 13:14 Uhr
Foto: Ketzer

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Der FC Kray hat am Mittwochabend endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis gefeiert.

Im Niederrheinpokal siegte der Regionalligist mit 4:1 (1:0) beim TV Jahn Hiesfeld, der dieses Spiel aufgrund der fehlenden Flutlichtanlage am heimischen Freibad beim VfB Lohberg in der Dorotheen-Kampfbahn austrug.

Nach dem Spiel sprach RevierSport mit Krays Manager Fabian Decker.

Fabian Decker, wie bewerten Sie das erste Spiel unter dem neuen Trainer Stefan Blank?
Die Jungs sind von Beginn an aggressiv zur Sache gegangen. Die Einstellung war eine andere als zuletzt. Das hat man auch beim Tor von 'Pippo' Meißner gesehen. Diesen Schuss hätte er sich in den letzten Wochen wahrscheinlich nicht zugetraut. Dieses Spiel war ganz, ganz wichtig für das Selbstbewusstsein.

Hand aufs Herz: Haben Sie nach dem 1:2-Anschlusstreffer noch einmal gezittert?
Nein! Wir hatten in den letzten Spielen viele Probleme, da sind wir nach Rückschlägen eingebrochen. In Hiesfeld hatte ich keine Sorgen. Das war eine solide Leistung, die mit einem wichtigen Erfolgserlebnis belohnt wurde. Jetzt zählt nur das Spiel gegen den FC Wegberg-Beeck.

[zitat]Ich bin nicht beim FC Kray, um Freunde zu finden, sondern Erfolg zu haben[/zitat]

Beim Schlusslicht zählt nur ein Sieg oder?
Das ist ein richtungsweisendes Spiel. Ich bin mir sicher, dass wir mit der Einstellung aus Hiesfeld auch in Wegberg-Beeck etwas reißen können. Aber Wegberg wird natürlich auch seine Chance suchen. Die wollen ihren ersten Sieg einfahren. Wenn nicht gegen den FC Kray, dann gegen wen? Diese Fragen werden sich die Wegberger wahrscheinlich stellen. Wir sind aber sehr gut vorbereitet und freuen uns auf dieses Spiel.

Es war Ihre erste Trainerentlassung in Ihrer noch jungen Manager-Karriere: Fiel Ihnen die [url=http://www.reviersport.de/317108---fc-kray-decker-zieht-reissleine.html]Trennung von Micha Skorzenski[/url] eigentlich schwer?
Wir haben mit Micha Skorzenski ganz vernünftig gesprochen. Das war keine leichte Entscheidung. Ich komme mit Micha persönlich sehr gut klar. Aber als Sportlicher Leiter muss ich an den Verein und die Gesamtsituation denken. Und die war und ist immer noch nicht gut, dass weiß und wusste auch Micha. Als Manager habe ich wenige Freunde im Verein, so wie ein Trainer keine Kumpel in der Mannschaft hat. Ich bin nicht beim FC Kray, um Freunde zu finden, sondern Erfolg zu haben. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Autor: Krystian Wozniak

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