Bei Westfalia Herne steckt die Niederlage gegen Finnentrop/Bamenohl immer noch tief in den Knochen. Nun geht es ausgerechnet zum Spitzenreiter Kaan-Marienborn.

Westfalia Herne

Letzte Chance in Kaan-Marienborn?

04. November 2015, 18:07 Uhr
Foto: Ketzer

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Bei Westfalia Herne steckt die Niederlage gegen Finnentrop/Bamenohl immer noch tief in den Knochen. Nun geht es ausgerechnet zum Spitzenreiter Kaan-Marienborn.

Erst einmal hat der derzeitige Spitzenreiter verloren. Der Vorsprung auf die Mannschaft von Trainer Holger Wortmann beträgt derzeit acht Punkte. Gerade nach dieser schwachen Vorstellung gegen Finnentrop/Bahmenohl hätten sich die Westfalen wohl einen anderen Aufbaugegner gewünscht. "Es geht darum, wieder in die Spur und in Schlagdistanz zu kommen", weiß auch Wortmann um die Situation. Von einer möglichen letzten Chance auf den ersten Rang und die sofortige Rückkehr in die Oberliga will er nichts wissen: "Zum jetzigen Zeitpunkt ist es zu früh Saisonziele in irgendeine Richtung zu korrigieren. Für uns im Team ist es eh kein Thema auf die Tabelle zu gucken. Es ist wichtiger abzurufen, was in uns steckt."

Gegen Kaan-Marienborn wird das auch nötig sein. Wortmann imponiert die Spielweise der Siegener: "Sie haben eine ganz tolle und kompakte Defensive und einen guten Plan noch vorne." Gerade einmal sechs Tore hat der 1.FC erst bekommen, davon können sich die Herner eine Scheibe abschneiden: "Wir müssen auch mal kompakt stehen und zu Null spielen, das ist uns bisher noch nicht gelungen."

Dennoch wird der Westfalen-Linienchef den Teufel tun und nur Beton anrühren. Dafür ist seine Mannschaft mit Leuten wie dem 14-fachen Torschützen Christian Knappmann, Fatmir Ferati oder Fatlum Zaskoku qualitativ zu stark besetzt. Wortmann: "Wichtig ist, dass wir aus einer vernünftigen Grundordnung agieren. Die Frage wäre höchstens, wo man diese anordnet, aber auch da werden wir wahrscheinlich nichts anders machen als sonst."

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